Guter Partner, aber ... Südkorea schreckt Deutschlands sinkende Wettbewerbsfähigkeit ab

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Südkoreanische Führungskräfte sehen mit Blick auf Deutschland zwar einen durchaus wichtigen Wirtschaftspartner, bemängeln jedoch dessen nachlassende Wettbewerbsfähigkeit ...

Das wäre durchaus ein ideales Bild – Südkorea als guter Handelspartner für Deutschland (und die EU) – und umgekehrt! Doch es gibt so einges, was den potenziellen Freunden in diesem asiatischen Land zu denken gibt ...(Bild:  KI-generiert)
Das wäre durchaus ein ideales Bild – Südkorea als guter Handelspartner für Deutschland (und die EU) – und umgekehrt! Doch es gibt so einges, was den potenziellen Freunden in diesem asiatischen Land zu denken gibt ...
(Bild: KI-generiert)

Dass Deutschland als Partner zwiespältig von Südkorea betrachtet wird, geht aus einer von der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung beauftragten Studie hervor. Der Anlass dazu ist der erste Südkorea-Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz, der am 29. Oktober Präsident Lee Jae Myung zu Gesprächen treffen wird und am Tag darauf eine Wirtschaftskonferenz eröffnen wird. Demnach sehen 53 Prozent der Befragten eine sich abschwächende wirtschaftliche und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, was gleichzeitig als ein Hindernis bei der Zusammenarbeit angesehen wird. Bei der Europäischen Union insgesamt sind es nur 30 Prozent. Auch dabei stören komplexe Regulierung und Verwaltungsverfahren als Hürden für eine engere Kooperation, so die Südkoreaner.

Die nächsten fünf Jahre werden es zeigen ...

Gleichzeitig sehen 80 Prozent durch die verschärfte Rivalität zwischen den USA und China einen höheren Bedarf an Zusammenarbeit mit der EU. Aufgrund der geostrategischen Rivalität zwischen China und den USA erhalte Europa mehr Aufmerksamkeit – auch weil es als verlässlich gelte. Die koreanischen Manager hoffen aber auf ein dynamischeres Deutschland und Europa und auf schnellere Entscheidungen. Die Einschätzungen beruhen auf einer Befragung von 100 Führungskräften aus der südkoreanischen Wirtschaft, die im September vom Meinungsforschungsinstitut Gallup Korea im Auftrag der Stiftung durchgeführt wurde, wie man erfahren darf. Für die kommenden fünf Jahre erwarten übrigens 50 Prozent der Befragten, dass Deutschland als Wirtschaftspartner an Bedeutung gewinnen wird. Für die EU rechnen 72 Prozent damit. Für China 73 Prozent und für die USA 78 Prozent.

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