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Lkw-Maut Tarifänderung der deutschen Lkw-Maut umgesetzt

Seit dem 1. Januar gelten in Deutschland die neuen Mauttarife für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 t zulässigem Gesamtgesicht (zGG). Ab sofort müssen die Lkw-Fahrer im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht die Gewichtsklassen korrekt einstellen.

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Hinweisschild: Von der Lkw-Maut befreit sind Elektro-Lkw und bis Ende 2020 Erdgas-betriebene Lkw.
Hinweisschild: Von der Lkw-Maut befreit sind Elektro-Lkw und bis Ende 2020 Erdgas-betriebene Lkw.
(Bild: Toll Collect)

Die über die Toll Collect GmbH ermittelte Lkw-Maut je Kilometer setzt sich jetzt aus drei Mautteilsätzen zusammen: Aus den Infrastrukturkosten entsprechend der Gewichtsklasse des mautpflichtigen Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination, den verursachten Luftverschmutzungskosten (abhängig von der Schadstoffklasse) und den Kosten für die Lärmbelastung in Höhe von 0,002 Euro je Kilometer.

Fahrer hat Mitwirkungspflicht

Ab sofort müssen die Lkw-Fahrer im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten die Gewichtsklasse korrekt einstellen. Das Gewicht ist in folgende Gewichtsklassen einzuordnen: größer/gleich 7,5 bis 11,99 t zulässiges Gesamtgewicht, größer/gleich 12 bis 18 t zGG und größer 18 t zGG. Ab einem zulässigen Gesamtgewicht von über 18 t wird zusätzlich nach bis zu drei beziehungsweise vier und mehr Achsen unterschieden, die der Lkw-Fahrer im Fahrzeuggerät anzugeben hat. Bei Fahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen bis zu 18 t zGG ist eine Einstellung der Achszahl freiwillig möglich.

Für die Ermittlung des zulässigen Gesamtgewichts von Fahrzeugkombinationen werden, abweichend von der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, die zulässigen Gesamtgewichte der Einzelfahrzeuge addiert. Stütz- und Aufliegelasten werden nicht berücksichtigt.

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