Neue Strategie Thyssenkrupp schickt Geschäftsfelder in die Eigenständigkeit

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Der Industriekonzern Thyssenkrupp will nach der Verselbstständigung der Sparten Stahl und Marineschiffbau nun auch die übrigen Geschäftsfelder eigenständig aufstellen, so die dpa.

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp stellt seine Geschäftsfelder neu auf. Sie sollen kapitalmarktfähig werden. Der Belegschaft will man so die Zukunft sichern. Hier mehr dazu ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Der Stahlkonzern Thyssenkrupp stellt seine Geschäftsfelder neu auf. Sie sollen kapitalmarktfähig werden. Der Belegschaft will man so die Zukunft sichern. Hier mehr dazu ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Die Thyssenkrupp AG soll mittelfristig eine strategische Konzernführungsgesellschaft mit eigenverantwortlichen Einheiten werden. Das teilte das Unternehmen jedenfalls aus Essen mit. An den Geschäften will man demnach Mehrheitsbeteiligungen halten. Über den geplanten Umbau des Unternehmens in eine Holding wurde zuvor schon berichtet. Der Kern der Überlegungen sei es, schrittweise alle Geschäftsbereiche von Thyssenkrupp zu verselbstständigen und für die Beteiligung Dritter zu öffnen. Mit der eingeleiteten Abspaltung eines Minderheitsanteils von Thyssenkrupp Marine Systems und dem angestrebten Joint-Venture der Stahlsparte seien für diesen Schritt auch bereits wichtige Weichen gestellt.

Auch Werkstoffe und Autoteile soll es betreffen

Der Thyssenkrupp-Mitteilung zufolge werden die Sparten Werkstoffe und Autoteile ebenfalls kapitalmarktfähig aufgestellt. Eine Eigenständigkeit soll dann folgen, sobald die dafür nötigen Voraussetzungen geschaffen sind. Auch das noch junge Segment Decarbon Technologies, in dem Thyssenkrupp seine Technologien zur CO2-Verringerung gebündelt hat, wird dabei perspektivisch verselbstständigt – aber erst dann, wenn die Märkte für grüne Technologien entsprechend Fahrt aufgenommen haben. Man strebe – mit Ausnahme des geplanten Joint-Ventures – grundsätzlich an, nach Herstellung der Kapitalmarktfähigkeit Mehrheitsbeteiligungen an den Geschäftsbereichen zu halten. Das Ziel ist es, einen fokussierten, agilen und neu gegliederten Industriekonzern zu schaffen, wie es dazu heißt. Mit der Neuaufstellung biete der Konzern seinen weltweit fast 96.000 Beschäftigten eine klare Zukunftsperspektive.

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