KEP-Dienste

Trans-O-Flex kommt auch nach Hause

| Redakteur: Bernd Maienschein

Der B2B-Schnelllieferdienst Trans-O-Flex kommt jetzt mit einem neuen Service „Zustellung an Privatadressen“.
Der B2B-Schnelllieferdienst Trans-O-Flex kommt jetzt mit einem neuen Service „Zustellung an Privatadressen“. (Bild: Trans-O-Flex)

Der auf Pharma-, Kosmetik- und Elektronikprodukte sowie andere hochwertige Güter spezialisierte Logistikdienstleister Trans-O-Flex Express hat den Service „Zustellung an Privatadresse“ gestartet. Die Kombination mit aktiver Temperaturführung ermöglicht bundesweit die sichere Zustellung sensibler Arzneimittel.

Der neue Service von Trans-O-Flex, „Zustellung an Privatadressen“, soll die besonderen Anforderungen bei der Belieferung von Privatadressen berücksichtigen. „Mit diesem B2C-Produkt schaffen wir eine Möglichkeit, die es uns erlaubt, die wachsende Nachfrage nach Privatzustellungen optimal bedienen zu können“, sagt Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der Trans-O-Flex-Geschäftsführung.

Mehr „2C“-Sendungen Rechnung tragen

„Wir haben immer mehr ,2C‘-Sendungen im System, konnten deren Besonderheiten jedoch bisher nicht planerisch berücksichtigen, weil wir nicht wussten, dass es sich um ,2C‘-Sendungen handelt“, erläutert Albeck. Deshalb gab er den Auftrag, den neuen Service Privatzustellung zu entwickeln. „Es ist nicht unser Ziel, ein weiterer Paketdienst für Privatempfänger zu werden. Aber wir wollen für unsere klassische Kundschaft, die immer mehr ,2C‘-Sendungen hat, eine Lösung, die 100%ig funktioniert und die dauerhaft tragbar ist für alle Seiten: für Versender, für Empfänger und für den Logistikpartner.“

Das gelte gerade auch für die besonderen Dienstleistungen von Trans-O-Flex. So sind auch die aktive Temperaturführung oder die Expressdienste mit der Privatzustellung kombinierbar und ermöglichen so beispielsweise höchste Patientensicherheit bei sensiblen Arzneimitteln.

Einfaches Preismodell

Bei dem neuen Dienst „Zustellung an Privatadresse“ berücksichtigt Trans-O-Flex einerseits die besonderen Bedingungen solcher Belieferungen: dass es keine festen Öffnungszeiten gibt, zu denen angeliefert werden kann, dass Privatempfänger oft gar nicht zu Hause sind, wenn der Zusteller klingelt, dass weniger Packstücke pro Adresse abgegeben werden oder dass die Anfahrten oft länger sind. Andererseits sollen die Kosten, die mit diesen Bedingungen verknüpft sind, kein unkalkulierbares Risiko für den Versender darstellen.

Deshalb wurde ein Preismodell entwickelt, das einfach ist und darüber hinaus die Mithilfe der Versender belohnt. „Kunden können künftig bereits bei der Datenübermittlung eine Sendung als Lieferung an eine Privatadresse kennzeichnen“, erläutert Albeck. „Dann wird diese Sendung automatisch mit dem vereinbarten Betrag für Privatempfänger in Rechnung gestellt.“ Dieser Preis wird laut Albeck immer niedriger sein, als wenn eine Sendung an eine Privatadresse nicht als Privatzustellung gekennzeichnet wird. „Wenn der Fahrer erkennt, dass er an eine Privatadresse zustellt, die nicht als solche gekennzeichnet ist, wird ein Standardzuschlag für eine Lieferung an Privatadresse abgerechnet. Der ist höher als der mit dem Kunden vereinbarte Preis für die Privatzustellung, weil er einen Verwaltungszuschlag enthält.“

Klassifizierte Privatadressen

Damit die Fahrer nicht unberechtigt Adressen als Privatadressen kennzeichnen, wurden sie seit Mai speziell trainiert. „Alle Fahrer müssen seitdem Privatadressen auf ihrem Ausliefercomputer kennzeichnen“, berichtet Albeck. Für die Klassifizierung von Privatadressen wurde eine klare Definition entwickelt. „Wir fassen darunter alle Zustellungen an eine Privatwohnung oder eine Firma, die über keine festen Annahme- beziehungsweise Öffnungszeiten verfügt und deren Adresse offensichtlich zu Wohnzwecken genutzt wird.“

Weitere Beiträge des Unternehmens:

Trans-O-Flex

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