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Fasshandling Vom manuellen zum elektrisch unterstützten Handling

Mit dem elektrisch unterstützten Fasslifter „Secu Drive“ verbessert Denios das Fasshandling. Möglich wird dies durch den Einsatz eines elektrischen Verstellantriebs von Linak, der das Anheben und Senken der Fässer vereinfacht.

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Anwender können den Fasslifter über eine flexible Fernbedienung steuern und müssen nicht, wie beim manuellen Hubvorgang üblich, hinter dem Gerät stehen.
Anwender können den Fasslifter über eine flexible Fernbedienung steuern und müssen nicht, wie beim manuellen Hubvorgang üblich, hinter dem Gerät stehen.
(Bild: Linak)

Gehoben und abgesenkt wird bei Fassliftern überlicherweise mithilfe von hydraulischen Pumpen, bei denen der Mitarbeiter das Fass über eine Fußpumpe in die gewünschte Höhe bringt. Das Pumpen mit (meistens) dem rechten Fuß ist eine einseitige Belastung und kann zu ergonomischen Problemen führen. Dank des Spindelhubantriebs von Linak lassen sich Fässer bequem, sicher und vor allem sehr genau per Knopfdruck positionieren.

Elektrisch unterstützte Höhenverstellung

In den betrieblichen Abläufen ist häufig nicht nur das Anheben der Fässer für das Beschicken von Paletten oder Regalen notwendig, sondern auch das Neigen der Fässer, um den Inhalt in einen anderen Behälter umzufüllen. Dafür bietet Denios als Anbauteil den Fasswender Typ W an, der das Drehen der Fässer ermöglicht. Hier spielt die elektrische Unterstützung bei der Höhenverstellung über den ergonomischen Nutzen ihre Vorteile aus. Der Anwender steuert den Fasslifter über eine flexible Handbedienung und muss somit nicht, wie bei manuellen Hubvorgängen, hinter dem Gerät stehen. Auf diese Weise ist ein exaktes Befüllen einfach und bequem möglich.

Bei dem kompakt designten Fasslifter „Secu Drive“ ist der Linearantrieb LA36 von Linak einfach integriert.
Bei dem kompakt designten Fasslifter „Secu Drive“ ist der Linearantrieb LA36 von Linak einfach integriert.
(Bild: Linak)

Dank des kompakten Designs konnten die Ingenieure von Denios den Antrieb einfach in den „Secu Drive“ integrieren. Zum Einsatz kommt der Linearantrieb LA36. Er bietet viel Kraft (bis zu 10.000 Newton) bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit. Dank eines Softstarts ist die Bewegung auch eines sehr schweren Fasses sicher und bequem möglich.

Selbstsperrkraft und Notabsenkung

Dank der Selbstsperrkraft des Antriebs bleibt dessen Spindel auch im Falle eines plötzlichen Stromausfalls oder einer Störung in der Position, in der sie ausgefahren war. Ein plötzliches Absenken des Fasses und damit ein eventuelles Auslaufen einer gefährlichen Flüssigkeit lässt sich damit verhindern. Für noch mehr Sicherheit sorgt eine Notabsenkung des Systems.

Linak liefert Denios ein komplettes System, das nicht nur den Antrieb umfasst, sondern auch ein Akkusystem, die Steuerung und eine Handbedienung. In der Montage lassen sich alle elektrischen Bauteile einfach per Plug-and-Play einsetzen. „Wir sind froh, dass wir mit Linak einen Lieferanten gefunden haben, der uns eine fertige Systemlösung anbietet und wir uns um das Thema Steuerung und Elektronik nicht kümmern müssen“, erläutert Michael Beckemeyer, zuständiger Produktmanager bei Denios. Für Denios war es wichtig, dass alle Komponenten reibungslos miteinander kommunizieren. Das gilt auch für das Akkusystem, das direkt eingebunden wurde. Zwei Akkusysteme mit einer Kapazität von jeweils 2,2 Ah liefern genügend Energie für einen normalen Arbeitstag. Dank einfacher Montageclips lassen sich die Akkus auch schnell und sicher durch neue aufgeladene Akkus ersetzen. Über Leuchtdioden kann der Bediener des Fasslifters den Ladezustand der Batterien kontrollieren.

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