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Auto-ID Vor 25 Jahren bekam der Barcode Konkurrenz

Das „QR“ in QR-Code steht für „Quick Response“ und thematisiert gleich einen der vielen Vorteile dieses vor 25 Jahren eingeführten Codes gegenüber dem herkömmlichen Barcode: Der zweidimensionale Code bietet sehr schnell und einfach Informationen. Mit dem „Secure QR Code“ (SQRC) verpasst Erfinder Denso dem QR-Code jetzt ein Sicherheitsupdate.

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Vor 25 Jahren trat der QR-Code neben den hier dargestellten Barcode. Zum Jubiläum kommt die Frage auf, ob es dafür ein Sicherheitsupdate benötigt.
Vor 25 Jahren trat der QR-Code neben den hier dargestellten Barcode. Zum Jubiläum kommt die Frage auf, ob es dafür ein Sicherheitsupdate benötigt.
(Bild: Archiv )

Ursprünglich wurde der QR-Code für die Produktionskontrolle in Unternehmen entwickelt, heute ist das schwarz-weiße Quadrat nicht mehr aus Logistik und Industrie wegzudenken. Auch der Einzelhandel, das Marketing und die Werbung bedienen sich dieser Auto-Ident-Methode. Wo Bedenken zur Sicherheit des 2D-Codes laut werden, können die Experten von Denso Wave Europe gegenhalten: „Da die Bedeutung von Datensicherheit stark zugenommen hat, hat Denso den ,Secure QR Code‘ entwickelt. Er ermöglicht die Verschlüsselung sensibler Daten und kombiniert dadurch die einzigartigen Vorteile des QR-Codes mit dem Faktor Sicherheit“, sagt Kaber Kolioutsis, Marketing Communication Specialist bei Denso Wave.

Lesegerät mit Encryption Key erforderlich

Optisch ist der „SQRC“ nicht von einem herkömmlichen QR-Code zu unterscheiden. Laut Denso gewährleistet die neue Ausprägung des Codes aber, dass der Zugriff auf seinen gesicherten Teil nur mit bestimmten Lesegeräten mit dem entsprechenden Encryption Key möglich ist. Zudem könne der Zugriff auf einen ausgewählten Personenkreis beschränkt werden, wie es heißt. Dies sei beispielsweise im Gesundheitswesen von großem Vorteil: Auf dem „SQRC“ können Name und Nummer eines Patienten im öffentlichen Bereich des QR-Codes gespeichert werden. Die sensiblen Daten, beispielsweise der Krankheitsverlauf, würden hingegen im verschlüsselten Bereich gespeichert. Nur der behandelnde Arzt hat dann mit dem entsprechenden Lesegerät Zugriff auf die sensiblen Informationen.

Auch die moderne Face Recognition, also die Gesichtserkennung, kann mit dem „SQRC“ kombiniert werden. Dafür wird zunächst ein Bild des Nutzers gemacht, sodass die persönlichen Gesichtsmerkmale als Daten vorliegen. Anschließend wird mit der Face „SQRC“ Generation App ein Secure QR Code erstellt. Die Authentifizierung am Zugangskontrollpunkt erfolgt dadurch, dass die Gesichtsdaten auf dem neuen Sicherheitscode mit den Features verglichen werden, die an der Zugangskontrolle mit der dortigen Kamera aufgenommen werden. „Die Face Recognition ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern kann sicher mit dem Secure QR Code realisiert werden – schnell und einfach“, sagt Kolioutsis. Die Weiterentwicklung des QR-Codes zeige deutlich, dass er nach 25 Jahren noch wertvoller geworden ist und in seiner Nutzung Vorteile bietet, die den heutigen Anforderungen gerecht werden.

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