Lagertechnik

VW eröffnet markenübergreifendes Verpackungszentrum

| Redakteur: Gary Huck

Hakan Bicil, CEO Imperial Logistics International, Astrid Lühring, Mitglied der Geschäftsführung Volkswagen-Konzernlogistik, Beatrice Liedtke, Site Manager Wilhelmshaven, Imperial Logistics International, und Frank Leweling, Head of Project Management BTS, Panattoni Europe (v. l.) bei der Eröffnung des neuen Verpackungszentrums.
Hakan Bicil, CEO Imperial Logistics International, Astrid Lühring, Mitglied der Geschäftsführung Volkswagen-Konzernlogistik, Beatrice Liedtke, Site Manager Wilhelmshaven, Imperial Logistics International, und Frank Leweling, Head of Project Management BTS, Panattoni Europe (v. l.) bei der Eröffnung des neuen Verpackungszentrums. (Bild: Volkswagen)

Am 15. Mai 2019 wurde in Wilhelmshaven ein neues, markenübergreifendes Verpackungszentrum des Volkswagenkonzerns eröffnet. In der neuen Anlage sind sowohl Audi, Volkswagen als auch Volkswagen Nutzfahrzeuge tätig. Dort sollen perspektivisch über 500 Arbeitsplätze für die Region geschaffen werden.

Erstmalig planten die drei Marken Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge gemeinsam ein Verpackungszentrum von Grund auf. Der Baubeginn erfolgte laut Volkswagen im Juni 2018. Ende März 2019 wurde das Logistikzentrum an den Hauptmieter Audi übergeben, der Betrieb wurde direkt nach der Übergabe aufgenommen.

Astrid Lühring, Mitglied der Geschäftsführung der Volkswagen-Konzernlogistik, sagt: „Mit der Integration des Verpackungszentrums in Wilhelmshaven haben wir unser Versorgungsnetzwerk optimiert und senken damit die Logistikkosten für die Versorgung der Werke in Übersee.“ Vom Standort in Wilhelmshaven sollen mehr als 30 Werke der beteiligten Marken mit Teilen und Komponenten, die auf den lokalen Märkten nicht beschafft werden können, versorgt werden. Nach Unternehmensangaben sollen von dem neuen Verpackungszentrum aus etwa 7000 verschiedene Fahrzeugteile zu Werken in den USA, Mexiko, Ecuador, Brasilien, Argentinien, Algerien, Südafrika, China, Indien, Malaysia, Indonesien und Russland geliefert werden. Das entspräche einem Versandvolumen von etwa 700.000 m³ oder 92.000 Standardcontainern (TEU) pro Jahr.

Trend zum Einsatz immer größerer Schiffe

Thomas Zernechel, Leiter der Volkswagen-Konzernlogistik, erläutert die Standortwahl: „Die Entscheidung für den Standort Wilhelmshaven ist von strategischer Bedeutung für den Volkswagen-Konzern. Der Jade-Weser-Port ist der einzige Tiefwasserhafen Deutschlands. Mit dem dortigen Verpackungsstandort schaffen wir die direkte Anbindung an einen Hafen, über den der Transport unserer Teile mit den größten Schiffen der Welt möglich ist.“ Laut Volkswagen trägt man damit dem Trend zum Einsatz immer größerer Schiffe Rechnung. Außerdem wird mit einem markenübergreifenden Verpackungszentrum die Flexibilität bei der Nutzung der Verpackungskapazitäten erhöht.

Die Projektentwicklung für die Anlage wurde vom Full-Service-Entwickler für Industrie- und Logistikimmobilien Panattoni Europe übernommen. Für den Bau war Goldbeck International zuständig. Imperial Logistics übernahm die Investitionen für die Geschäfts- und Betriebsausstattung und wird im Namen von Volkswagen das operative Geschäft am neuen Standort führen. Die internationale Logistik der drei beteiligten Marken liefert nach Konzernangaben insgesamt rund 15.000 verschiedene Fahrzeugteile aus Verpackungszentren in Deutschland und Spanien an Überseewerke.

Ergänzendes zum Thema
 
Imperial Logistics nimmt Wilhelmshavener Verpackungszentrum in Betrieb

Weitere Beiträge zu den Unternehmen:

Volkswagen

Imperial Logistics

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