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Leichte Nutzfahrzeuge VW Nutzfahrzeuge baut massiv um

Im diesjährigen „Urlaubskorridor“ während der Sommermonate hat sich Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) fit gemacht für die Produktion des neuen Multivan und des vollelektrischen ID. Buzz – des „Elektro-Bulli“. Insbesondere das Cargo-Modell des Stromers dürfte ab seinem Produktionsstart 2022 häufig innerstädtisch gesichtet werden.

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Ein T 6.1 auf der neuen Produktionslinie in der Montage. Hier wird ab 2021 auch der neue Multivan produziert.
Ein T 6.1 auf der neuen Produktionslinie in der Montage. Hier wird ab 2021 auch der neue Multivan produziert.
(Bild: Henning Scheffen Photography)

Traditionell treibt Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), im VW-Konzern als eigenständige Marke verantwortlich für die Entwicklung, den Bau und den Vertrieb leichter Nutzfahrzeuge, seine Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen während der Sommerzeit massiv voran. 2020 stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für den neuen Multivan und den vollelektrischen ID. Buzz der Hannoveraner.

Automatisierung und Digitalisierung im Fokus

Laut Dr. Josef Baumert, Mitglied des Markenvorstands für Produktion und Logistik bei VWN, setzt der Konzern mit den aktuellen Maßnahmen seine Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategie für die Produktion weiter konsequent um. Die Hannoveraner bauen die Produktion komplett um, um in Niedersachsens Hauptstadt künftig neben ihren erfolgreichen T-6.1-Modellen ab dem kommenden Jahr den neuen Multivan als Verbrenner und Hybrid und schließlich ihren vollelektrischen ID. Buzz in einem Werk zu bauen.

Ein klares Zeichen und Bekenntnis für die Zukunft unseres Werkes.

Dr. Josef Baumert, Volkswagen Nutzfahrzeuge

Über 500 Einzelmaßnahmen wurden in der dreiwöchigen Produktionspause (KW 31 bis 33) sowie in einer zusätzlichen Woche mit reduzierter Produktion zur Instandhaltung und Modernisierung der Fertigung umgesetzt. Werkleiter Thomas Hahlbohm: „Durch die Demontage alter Anlagen und den Aufbau neuer Produktionslinien wird die Zukunft für unser Werk jetzt endlich sichtbar. In allen Bereichen der Fahrzeugproduktion sind über 2000 Menschen dabei, Anlagen für die zukünftigen Modellreihen aufzubauen oder in die bestehenden Prozesse zu integrieren.“

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