RFID Würth automatisiert C-Teile-Management von Still

Redakteur: Gary Huck

Wer etwas leer macht, muss auch wieder für Nachschub sorgen. Wäre es nicht schön, wenn das automatisch funktionieren würde? So etwas hat Würth für Still realisiert.

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Oben auf dem Regal abgestellte Leerbehälter lösen automatisch einen Bestellvorgang aus.
Oben auf dem Regal abgestellte Leerbehälter lösen automatisch einen Bestellvorgang aus.
(Bild: Würth)

Der Flurförderzeughersteller Still setzt in seinem Hamburger Werk auf RFID-Technologie von Würth. Die autarken Iplacer-Module sollen die automatisierte Versorgung des Werks mit Produktionsmaterialien sicherstellen. Zum Jahresende wurde vom Pilot- auf den Regelbetrieb umgestellt.

Flexibles RFID-Modul Iplacer.
Flexibles RFID-Modul Iplacer.
(Bild: Würth)

Die RFID-Module mit Lese- und Sendeeinheit sind an den obersten Fachböden der Kanban-Regale für C-Teile montiert. Dort abgestellte Leerbehälter werden automatisch am Scanner vorbeigeführt und registriert. Die Daten zur Nachbestellung von Teilen werden an das Warenwirtschaftssystem weitergeleitet und automatisch zu Würth übermittelt. Bei der nächsten Teilelieferung räumt der Würth-Systembetreuer die Behälter am richtigen Ort im Regal ein.

Mit diesem System wird Zeit gegenüber einem manuellen Bestellvorgang gespart. Der Koordinationsaufwand im kaufmännischen Bereich entfällt.

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