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Jahresbilanz 2019 war ein gutes Jahr für den Duisburger Hafen

Redakteur: Gary Huck

Bei all den Hiobsbotschaften, die aktuell kursieren, darf man nicht vergessen, dass gerade auch viele Jahresbilanzen für 2019 gezogen werden, so auch bei der Duisport-Gruppe.

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Der Vorstand der Duisport-Gruppe: Prof. Thomas Schlipköther, Erich Staake und Markus Bangen (v.l.) halten auf der Pressekonferenz den gebotenen Abstand.
Der Vorstand der Duisport-Gruppe: Prof. Thomas Schlipköther, Erich Staake und Markus Bangen (v.l.) halten auf der Pressekonferenz den gebotenen Abstand.
(Bild: duisport / dws Werbeagentur)

Die Duisburger Hafen AG hat eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 gezogen. Wie das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz am 21. April 2020 verkündete, konnte der Jahresumsatz 2019 im Vergleich zu 2018 um 5,1 % auf 292 Mio. Euro gesteigert werden. In 2020 rechnet man allerdings mit großen Herausforderungen. Laut Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisport-Gruppe, sind die durch die Pandemie einsetzende Rezession, der Rückgang im Automotive- und Industriegeschäft sowie der Strukturwandel an Rhein und Ruhr bereits jetzt spürbar.

Trotzdem wolle der Hafenbetreiber strategische Projekte nicht vernachlässigen und auch digitale Geschäftsmodelle weiter voranbringen. Dazu zählen beispielsweise Vorhaben wie der Start-up-Inkubator Startport und Infrastrukturprojekte wie Logport VI. Im Bereich Gütertransport konnte der Hafen nach eigenen Angaben 2019 noch weitere Erfolge verzeichnen. Etwa 30 % des Güterhandels per Zug zwischen China und Europa würden über den Duisburger Hafen abgewickelt. Deswegen sollen zukünftig noch weitere Kooperationen entlang der Seidenstraße verwirklicht werden.

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