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Telematik 850 Lkw werden mit Telematik-App ausgerüstet

Bis zum August 2016 stattet die L.I.T. Speditions GmbH, Brake, sämtliche eigenen Lkw sowie die Fahrzeuge der Subunternehmer mit einer Telematik-App der Ulmer AIS Advanced InfoData Systems GmbH aus. In rund 300 der 850 Fahrzeuge kommt die App schon heute zum Einsatz.

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Die neue Telematik-App bindet auch Fahrzeuge von Subunternehmen in ein einheitliches Kommunikationssystem von L.I.T. ein.
Die neue Telematik-App bindet auch Fahrzeuge von Subunternehmen in ein einheitliches Kommunikationssystem von L.I.T. ein.
(Bild: NWE-Media.de)

In enger Zusammenarbeit, wie es heißt, haben L.I.T. und AIS die Applikation auf die Bedürfnisse des Logistikunternehmens abgestimmt. Die App ist vollintegriert in das Speditionssystem von L.I.T., was eine durchgängig digitale Kommunikation zwischen Fahrer und Disponenten sicherstellt. „Wir wollten eine Anwendung haben, die nahtlos an unsere Prozesse anknüpft und die wir in unseren eigenen Fahrzeugen sowie in denen der Subunternehmer nutzen können“, sagt Carsten Wachtendorf, Leiter Prozess- und Projektmanagement bei L.I.T. Gründliche Marktrecherchen hätten ergeben, dass keine bereits existierende App die Anforderungen der L.I.T. komplett erfülle. Daher hätte sich das Unternehmen für eine Entwicklungskooperation mit AIS entschieden. Das Ziel der L.I.T. sei klar, sagt Wachtendorf: „Mit unserer Anwendung wollen wir Vorreiter für die Verwendung von mobilen Apps in der Transportbranche sein.“

Etwa 50 % Zeitersparnis ist realistisch

„Wir möchten mit allen Fahrern, die für uns unterwegs sind, auf direktem und einheitlichem Weg kommunizieren und Daten über die Fahrzeuge abrufen“, sagt Wachtendorf. In den eigenen Fahrzeugen ermöglichen fest eingebaute Bordcomputer dies bereits. Die Kommunikation mit Fahrern in Lkw der Subunternehmer hingegen erfolgte bisher per Anruf oder SMS. Fahrzeugdaten wurden dabei nicht erfasst.

Carsten Wachtendorf: „In der Zusammenarbeit mit Subunternehmen bringt uns die vereinfachte Kommunikation eine Zeitersparnis von etwa 50 %.“
Carsten Wachtendorf: „In der Zusammenarbeit mit Subunternehmen bringt uns die vereinfachte Kommunikation eine Zeitersparnis von etwa 50 %.“
(Bild: FOTO UND BILDERWERK)

Mit dem neuen, einheitlichen System sollen nun die Subunternehmer in das Kommunikationssystem eingebunden und damit die Arbeitsabläufe bei der L.I.T. optimiert werden. „In der Zusammenarbeit mit Subunternehmern bringt uns die vereinfachte Kommunikation eine Zeitersparnis von etwa 50 %“, so Wachtendorf. Auch eine weitere mobile Anwendung, das „Mobile Order Management“ der Transporeon Group, ist in die App auf dem Gerät integriert, sodass Fahrer, wie bisher oftmals der Fall, den Zeitaufwand einer doppelten Eingabe sparen.

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