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Schwertransporte Airbus-Teile am Boden – Herausforderung für Speditionen

| Redakteur: Volker Unruh

Die Spedition Kübler hat gerade mitgeteilt, dass Anfang Januar die zwei Rumpfsegmente eines Großraumflugzeugs vom Typ Airbus A 400 M in die Testhalle nach Dresden gebracht wurden. Eine besondere Herausforderung für den Transport dieser Airbus-Teile stellten die enormen Rumpfabmessungen mit 32,60 m × 5,70 m × 7,00 m dar.

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Das Verladen der Airbus-Teile stellt eine Herausforderung dar.
Das Verladen der Airbus-Teile stellt eine Herausforderung dar.
( Archiv: Vogel Business Media )

Beide Segment wurden mit dem Airbus-eigenen Transportflugzeug „Beluga“ nacheinander nach Dresden auf den Flughafen geflogen und dort von der Spedition Kübler übernommen. Wie das Unternehmen berichtet, wurden die Segmente zunächst mittels Seilzug und Rollensystem auf eine bereitgestellte Entladeplattform gezogen, von der sie von der Spedition mit Hilfe dreier angeforderter Mobilkrane auf spezielle Transportfahrzeuge umgeladen wurden.

Modulanhänger für den Transport von Airbus-Teilen

Als Transportfahrzeuge kamen zwei hydraulische Modulanhänger zum Einsatz, die vor der Verladung der Airbus-Teile am Flughafen Dresden komplettiert und vorbereitet wurden: Für den Transport des Nasensegments koppelte Kübler 2 x 5 Achsen parallel, für den des Rumpfsegments 2 x 14 Achsen.

Die übergroßen Fahrzeuge waren nicht wegen des hohen Ladungsgewichts erforderlich, sondern wegen ihrer Kippstabilität und verwindungsfreien Ladefläche. Beides war zwingend geboten, um äußere Einflüsse auf die Prüfsegmente und die Transportgestelle während des Straßentransportes zu vermeiden.

Just-in-time-Anlieferung der Airbus-Teile in der Testhalle

Nach der Verladung wurden die Teile zur Testhalle gebracht und auf einer eigens für diesen Transport angelegten Behelfsstraße im Flughafen zwischengeparkt. Von dort wurden die Airbus-Teile just in time in der Testhalle angeliefert, um Sie dann mittels Hallen- und Autokran in ein Testgestell einzusetzen.

Die gesamte Aktion lief aufgrund guter Vorausplanung aller Beteiligten problemlos. Lediglich der Wintereinbruch mit Neuschnee und zweistelligen Minusgraden hätte das Arbeiten etwas erschwert, wie es heißt. Dennoch seien alle Bauteile sorgfältig und pünktlich durch das Kübler-Team angeliefert worden, wie es heißt.

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