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Fluförderzeuge Airport Nürnberg: neue Schlepperflotte fährt elektrisch

Im Rahmen seines Energiemanagements wird der Airport Nürnberg seit letztem Jahr mit 100 % Ökostrom versorgt. Nach und nach wird jetzt auch der Fuhrpark auf emissionsarme Antriebe umgestellt: Nach einzelnen Nutzfahrzeugen mit Hybrid- oder Elektromotor ersetzte der Flughafen seine Schlepperflotte für den Koffertransport durch Modelle mit reinem E-Antrieb.

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Der Nürnberg Airport ist der erste Flughafen mit einer kompletten E-Schlepper-Flotte. Gefahren wird mit 100 % Ökostrom.
Der Nürnberg Airport ist der erste Flughafen mit einer kompletten E-Schlepper-Flotte. Gefahren wird mit 100 % Ökostrom.
(Bild: Jungheinrich)

Die neue Flotte besteht zunächst aus sechs Schleppern vom Typ EZS 7280 mit je 28 t Zugleistung. Besondere Effizienz garantiert laut Hersteller Jungheinrich der Einsatz moderner Batterietechnologie in Kombination mit neuartigen Hochfrequenzladegeräten SLH 300.

Geringer Stromverbrauch

Die intelligente Vernetzung von Batterie- und Ladetechnik ermöglicht es, den Stromverbrauch der neuen Schlepperflotte effizient und sparsam zu steuern. Matthias Reubel, Chef der Gepäckabfertigung am Airport, ist mit den neuen Fahrzeugen hochzufrieden: „Mit ihrer Agilität dank hohem Drehmoment und ihrer Wendigkeit übertreffen die Schlepper unsere Erwartungen. Wir sind stolz, als erster Flughafen eine komplette Flotte der neuen E-Schlepper in Betrieb nehmen zu können.“

Dr. Tobias Harzer, Leiter des Jungheinrich-Vertriebszentrums Süd, erklärt: „Wir haben bei der Entwicklung unseres großen Elektroschleppers EZS 7280 besonderen Wert auf hohe Leistung bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch gelegt. Dadurch, dass wir dem Flughafen Nürnberg Fahrzeuge, Batterien und Ladegeräte aus einer Hand liefern, erreichen wir eine Systemlösung mit maximaler Energieeffizienz für einen besonders nachhaltigen Einsatz.“

Die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung hatte der Airport bereits in den Vorjahren gestellt. So wurden Hangardachflächen mit Solarmodulen bestückt. Außerdem bezieht der Flughafen schon seit Jahren Wärme aus dem Hackschnitzel-Heizkraftwerk eines benachbarten Landwirtschaftsbetriebs.

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