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Verladetechnik Anwenderfreundliche Intelligenz an der Rampe

| Autor / Redakteur: Annette Arnold / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Was in der modernen, gehobenen Haustechnik längst zum allgemeinen Standard zählt, war in der Verladezone als Serienlösung bis dato gänzlich unbekannt: eine flexible, alles integrierende Steuerungseinheit.

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Das All-in-one-Gerät von Arnold steuert beispielsweise den pneumatischen Wetterschutz an der Verladerampe. Bild: Arnold
Das All-in-one-Gerät von Arnold steuert beispielsweise den pneumatischen Wetterschutz an der Verladerampe. Bild: Arnold
( Archiv: Vogel Business Media )

Während man im Büro oder zuhause wie selbstverständlich über einen einzigen Touchscreen die Alarmanlage aktivieren, den Rollladen schließen, das Licht einschalten und die Raumtemperatur regulieren kann, benötigt man in der Verladezone für jedes Produkt wie Rampe, Tor, Elektrokeil oder pneumatischen Verladewetterschutz einen eigenen Steuerungskasten, der zudem noch häufig mit von außen aufgebrachten, meist empfindlichen Folientastaturen bedient wird. Weder optisch noch bezüglich der Kosten und Anwenderfreundlichkeit eine optimale Situation, doch bislang alternativlos, solange der Anwender nicht zusätzlich in eine individuelle Sonderlösung investieren wollte.

Steuerungsvielfalt geriet zum Ärgernis

So musste man folglich bis heute zu jedem Produkt die eigene passende Steuerung erwerben, und dies zumeist sogar beim bloßen Austausch einer Rampe, wenn also zum Beispiel statt einer Klapplippenrampe künftig ein Modell mit Vorschub zum Einsatz kommen sollte oder auch lediglich ein Fabrikatswechsel vollzogen wurde – ganz gleich, ob der vorhandene Schaltkasten noch einwandfrei in Funktion gewesen wäre. Sehr zum Ärgernis der Anwender, da die Vielzahl an Steuerungen nicht nur akuten Platzmangel zwischen zwei Verladetoren, sondern auch erhebliche Kosten verursacht – sowohl bei der eigentlichen Investition als auch im späteren Betrieb.

Steuerungskombination ist komplexe Entwicklungsarbeit

Die Ursachen für diesen technischen Stand liegen dabei auf der Hand: Für ein einzelnes Produkt eine Steuerung zu entwerfen, ist ein Leichtes – die verschiedenen Steuerungen jedoch zu kombinieren, ohne dabei die Kosten nennenswert zu steigern, und zugleich tatsächlich die komplette Funktionalität zu bieten, ist hingegen eine äußerst umfangreiche, komplexe Entwicklungsaufgabe, die neben der Fachkompetenz auch einen großen Erfahrungsschatz bezüglich der unterschiedlichen Verladesituationen und Produkte erfordert.

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