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Automatisches Lagersystem für Abdichter

| Redakteur: Gary Huck

Weil eine papierorientierte Lagerhaltung nicht unbedingt zeitgemäß ist, will Hauff seine Logistik automatisieren. Als Partner haben sie sich Klinkhammer ausgesucht.

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Das neue Logistikzentrum (Bereich mit blauem Dach) wird direkt an den Hauff-Firmensitz angegliedert.
Das neue Logistikzentrum (Bereich mit blauem Dach) wird direkt an den Hauff-Firmensitz angegliedert.
(Bild: Klinkhammer)

Klinkhammer richtet für Hauff, ein Hersteller von Abdichtsystemen, ein automatisiertes Logistikzentrum ein. Der Neubau auf dem Firmensitz im Baden-Württembergischen Hermaringen soll zwei Regalanlagen für Behälter- und Palettenware sowie einen Auftragszusammenführungspuffer umfassen. Das zweigassige Palettenlager ist für über 4900 Stellplätze geplant, das Kleinteilelager für über 8120 Behälter. Der etwa 12 m hohe Auftragszusammenführungspuffer wird mit einem Hubbalken-Regalbediengerät kombiniert. Behälter, die nach dem Kommissionieren auf die Fördertechnik gesetzt werden, sollen eine Übergewichts- und Höhenkontrolle durchlaufen, gepackte Paletten werden auf Kontur und Gabelfreiheit geprüft.

Gesteuert wird das Lager und die Stellplatzverwaltung zukünftig über einen Materialflussrechner von Klinkhammer, der über eine Schnittstelle zur S4Hana-Software verfügt. Zur Visualisierung des Systems kommt Klinkvision zum Einsatz. Die Lösung stellt Zieldaten und den Status von Ladeeinheiten dar. Betriebs- und Störungsmeldungen der Anlage werden darüber ebenfalls erfasst, visualisiert und protokolliert. Hauff hat nach eigenen Angaben bereits bei der Planung weiteres Wachstum einkalkuliert und Fläche für die Erweiterung der Lager, der Pack- und Kommissionierstationen sowie der Fördertechnik freigelassen. Das Logistikzentrum soll im Herbst 2020 den Betrieb aufnehmen.

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