Bevölkerungsschutz Bei Kardex Mlog schreibt man „Ehrenamt“ groß

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Kardex Mlog aus Neuenstadt am Kocher (Baden-Württemberg) stellt integrierte Materialflusssysteme und Hochregallager her. Mitarbeitenden gibt man die Chance, in einem Ehrenamt im Bevölkerungsschutz glänzen zu können. Dafür gab es jetzt eine Auszeichnung vom Innenminister.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (Mitte) präsentiert die Auszeichnung mit Hans-Jürgen Heitzer (r.). Links Guido Schanz, der für einen UN-Einsatz im Rahmen der Ukraine-Krise kürzlich für drei Wochen freigestellt wurde.
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (Mitte) präsentiert die Auszeichnung mit Hans-Jürgen Heitzer (r.). Links Guido Schanz, der für einen UN-Einsatz im Rahmen der Ukraine-Krise kürzlich für drei Wochen freigestellt wurde.
(Bild: Kardex Mlog)

Jährlich verleiht das Bundesland Baden-Württemberg die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevörkerungsschutz“ an Unternehmen, die Mitarbeitende bei der Ausübung des Ehrenamts unterstützen. Jetzt zeichnete der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl das Unternehmen Kardex Mlog im Rahmen einer Feierstunde aus und übergab die Anerkennungsurkunde an Hans-Jürgen Heitzer, Head of Division Kardex Mlog, für den gesellschaftliches Engagement, wie er selbst sagt, eine Selbstverständlichkeit ist und der sich umso mehr über die Auszeichnung freut. Innenminister Strobl hob bei der Übergabe der Urkunde hervor, dass das Ehrenamt das Rückgrat der Gesellschaft sei und einer der Grundpfeiler des Bevölkerungsschutzes.

Gesellschaftliches Engagement ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur und wir sind stolz auf unsere Mitarbeitenden, die wir gerne bei ehrenamtlichen Einsätzen unterstützen.

Hans-Jürgen Heitzer, Head of Division Kardex Mlog

Dass die Wahl auf Kardex Mlog fiel, begründete das Innenministerum damit, mit der Auszeichnung zu würdigen, dass Kardex Mlog „seit jeher das ehrenamtliche Engagement der Arbeitnehmer in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk fördert“. Mitarbeitende würden nicht nur für Ad-hoc-Einsätze im Rahmen der nicht-polizeilichen kommunalen Gefahrenabwehr unverzüglich freigestellt. Sondern auch für überörtliche Einsätze wie zum Beispiel bei Flutkatastrophen wie im Ahrtal, dem Einsatz in Testzentren im Rahmen der Pandemiebekämpfung oder auch für internationale Einsätze im Rahmen der Nothilfe nach Katastrophen oder Unglücksereignissen. Dies gelte auch für die Teilnahme an Lehrgängen, Seminaren, Ausbildungsveranstaltungen und Übungen.

Mehrbelastung auch für die Belegschaft

Diese Einsätze können unter Umständen auch mehrere Wochen anhalten. So wurde kürzlich Guido Schanz (links im Bild) für einen UN-Einsatz im Rahmen der Ukraine-Krise für drei Wochen freigestellt, was in Zeiten der Covid-19-Pandemie eine zusätzliche Belastung für den Geschäftsbetrieb und die Kolleginnen und Kollegen bedeute, die den Ausfall ausgleichen müssten. (bm)

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