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Mobile Datenerfassung CAB kann seine Materialvielfalt bändigen

Das auf Kennzeichnungstechnik spezialisierte Unternehmen CAB Produkttechnik liefert jährlich über 35.000 Geräte wie Etikettiersysteme oder Beschriftungslaser aus. Nach einigen Testtagen entschied man sich in der Warenwirtschaft für 20 Scanner von Aisci Ident.

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CAB Produkttechnik muss nicht mehr suchen, sondern weiß jetzt genau, wo sämtliche in der Produktion benötigten Artikel liegen.
CAB Produkttechnik muss nicht mehr suchen, sondern weiß jetzt genau, wo sämtliche in der Produktion benötigten Artikel liegen.
(Bild: Aisci Ident)

Nicole Hartung, Projekt- und Prozessmanagerin bei CAB Produkttechnik, bringt den Erfolg der Einführung mobiler Datenerfassungsgeräte für ihre Warenwirtschaft auf den Punkt: „Wir müssen nun nicht mehr suchen, wir wissen, wo die Artikel liegen, dank der Produkte der Aisci. Das war sehr unkompliziert für uns und der Preis hat auch gestimmt.“

Orientierung in verschiedenen Lagersystemen

Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen musste Zeit im Lager sparen, denn jedes CAB-Gerät besteht aus einer Vielzahl von Einzelteilen, die zusammengebaut und vorher in vier Hallen gesucht werden. CAB Produkttechnik schaffte also eine neue Software für Mobilgeräte an, um damit Barcodes am jeweiligen Ablageplatz und am Material selbst zu erfassen. Jetzt weiß das Warenwirtschaftssystem auch immer, wo welches Bauteil zu finden ist.

Das ist vor allem deshalb wichtig, weil CAB mit verschiedenen Lagersystemem arbeitet – sowohl mit festen Lagerplätzen als auch mit sogenannter chaotischer Einlagerung, bei der Teile dort gelagert werden, wo gerade Platz ist und das Warenwirtschaftssystem den Barcode am Bauteil mit dem Code am Lagerplatz verknüpft. „Wir haben aber auch feste Lagerplätze“, beschreibt Hartung die Situation. „Manche Kollegen können also einfach loslaufen, wenn sie etwas brauchen, weil sie wissen, wo etwas liegt.“

Reifenfolge-gemäße Pick-Liste

Vorteil des chaotischen Systems: es ist flexibler, spart Platz und Arbeitszeit beim Einräumen. Muss ein Arbeiter mehrere Teile aus dem chaotischen Lager holen, generiert das System eine Teileliste, eine sogenannte Pick-Liste, in der Reihenfolge, wie die Teile im Regal liegen. Ohne Suchen, einfach auf Knopfdruck. Der Schlüssel dazu ist die richtige Beschriftung und eine zuverlässige mobile Datenerfassung.

Ein Arbeiter bedient einen Scanner, der die Strichcodes erfasst und ans System meldet. Nicole Hartung: „Wir wollten Geräte, die handlich sind, sich leicht bedienen lassen und mit einer möglichst geringen Zahl von Tasten. Auch die Reichweite und der Lesewinkel des integrierten Scanners spielte eine Rolle, damit Barcodes auch von unten oder von der Seite gut erfasst werden können.“ Eine Reichweite von mindestens 2,50 m war der CAB wichtig.

Besonders hilfreich: Bei CAB bringen sogenannte Arbeitsvorbereiter Bauteile aus dem Lager zu den Monteuren an die Montagelinien. Damit diese Arbeitsvorbereiter zügig vorankommen und keinen Weg doppelt laufen müssen, berechnet die Warenwirtschafts-Software den idealen Weg im chaotischen Lager, um alle Teile einzusammeln. Das System schickt dem Arbeitsvorbereiter die sogenannte Pick-Liste auf den Scanner. Hat der Arbeiter ein Teil eingesammelt, scannt er die jeweiligen Barcodes und das System setzt ein Häkchen.

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