Versorgungssicherheit Wie sich Ceratizit die Versorgung mit Wolfram sichert

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Stabile Lieferketten stärken die Zukunft der industriellen Produktion. Kunden von Ceratizit, einem seit über 100 Jahren aktiven Anbieter anspruchsvoller Schneid- und Verschleißschutzlösungen aus harten Werkstoffen, profitieren von der einzigartigen Lieferkette des Unternehmens.

Blick in die Produktion: Ceratizit stellt sicher, dass alle Rohstoffe verantwortungsbewusst und transparent über RMI-konforme Schmelzhütten (Responsible Minerals Initiative) bezogen werden.(Bild:  Ceratizit)
Blick in die Produktion: Ceratizit stellt sicher, dass alle Rohstoffe verantwortungsbewusst und transparent über RMI-konforme Schmelzhütten (Responsible Minerals Initiative) bezogen werden.
(Bild: Ceratizit)

Wolfram ist ein Element mit außergewöhnlich hoher Dichte und dem höchsten Schmelzpunkt aller Metalle: 3.422 Grad Celsius! Deshalb ist Wolfram ein unverzichtbarer Werkstoff für zahlreiche Anwendungen in der Hightech-Industrie. Ceratizit, das Teil der Plansee-Gruppe ist, verfügt über eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette für dieses besondere Metall – vom Pulver bis hin zum fertigen Werkzeug – und hat damit alle entscheidenden Schritte unter Kontrolle, um beispielsweise nicht von kurzfristigen Marktschwankungen abhängig zu sein. Mit seiner konsequenten Kreislaufwirtschaft und einer Recyclingquote von 91 Prozent im Geschäftsjahr 2024/2025 ist man noch dazu unabhängig von der Versorgung aus China. Das reduziere, wie man anmerkt, nicht nur die Abhängigkeit von Primärrohstoffen, sondern auch den eigenen CO2-Fußabdruck.

Unsere integrierte und recyclingorientierte Lieferkette bietet Kunden langfristige Sicherheit in einer unvorhersehbaren Welt.

Andreas Lackner, Mitglied der Geschäftsleitung der Ceratizit-Gruppe

In der Wertschöpfungskette von Ceratizit spielen Recycling und Rückkauf des bei passender Infrastruktur unendlich recycelbaren Wolframs eine zentrale Rolle: Wolframschrott wird systematisch gesammelt und recycelt. Und neben dem Recycling sichern langfristige Abnahmevereinbarungen in Bergbauprojekten und strategische Investitionen den Zugang zu einigen der größten Wolframvorkommen der Welt – außerhalt von China: Die Plansee-Gruppe ist, wie es heißt, der größte Einzelaktionär von Almonty, Betreiber der Sangdong-Mine in Südkorea.

Für die Tonne: Hier wird Wolframschrott gesammelt und später sortiert.(Bild:  Ceratizit)
Für die Tonne: Hier wird Wolframschrott gesammelt und später sortiert.
(Bild: Ceratizit)

Transparent und verantwortlich handeln

Lackner: „Durch die Kombination strategischer Investitionen mit einer der höchsten Wolfram-Recyclingquoten der Branche gewährleisten wir einen zuverlässigen Zugang zu kritischen Rohstoffen, die konfliktfrei und nicht von Lieferungen aus China abhängig sind, und reduzieren gleichzeitig unsere Umweltbelastung.“

Und Ceratizit bekennt sich klar zu seiner unternehmerischen Verantwortung: Für Kunden, die Einblick in die Kohlendioxid-Emissionen von Ceratizit-Produkten wünschen, stellt das Unternehmen Product-Carbon-Footprints (PCF) gemäß den Normen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der ISO 14067 zur Verfügung. Darüber hinaus hat man sich zu klaren Dekarbonisierungszielen verpflichtet, die von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert wurden.

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