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Containerschifffahrt Das 200. Shipset von Airbus ist auf dem Seeweg nach Tianjin

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Am 28. Juli 2014 wurde auf dem HHLA Container Terminal Tollerort das 200. Shipset für die A-320-Endmontagelinie (FAL) von Airbus in Tianjin, China, auf das Containerschiff Cosco Hope verladen und direkt auf den Weg nach Asien geschickt. Die Reise nach Tianjin dauert rund 40 Tage.

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Verladung des 200. Shipset A320 FAL auf dem Airbus-Anleger in Finkenwerder.
Verladung des 200. Shipset A320 FAL auf dem Airbus-Anleger in Finkenwerder.
(Bild: Airbus/Christian Brinkmann)

Vier sogenannte Shipsets werden pro Monat auf Containerschiffen vom Hamburger Hafen nach Tianjin transportiert. Der vordere und hintere Rumpf, Höhen- und Seitenleitwerk, die Hauptfahrwerksklappen sowie die inneren Landeklappen werden auf einem speziellen Transportschiff jeweils vom Airbus-Anleger in Finkenwerder zum HHLA Container Terminal Tollerort transportiert. Die Triebwerksaufhängungen (Pylone) werden separat per LKW zum Terminal im Hafen geliefert. Dort werden alle Komponenten auf speziellen Seetransportgestellen ins Containerschiff geladen. Die Flügel werden direkt in Tianjin vom Airbus Partner XAC gebaut und vor Ort geliefert. Die A320 Endmontagelinie in Tianjin baut seit 2008 A319 und A320 Flugzeuge und fertigt derzeit eine Rate von vier Flugzeugen pro Monat. Sie war die erste Endmontagelinie von Airbus außerhalb Europas. Seit über sechs Jahren fungiert der Airbus Standort Hamburg als Logistik-Hub für die A320-Produktionsaktivitäten außerhalb Europas.

Regelmäßige Verschiffung von Gütern aus dem Bereich Projektlogistik

Der Umschlag von Projektladung auf einem Containerterminal ist für die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Routine. Regelmäßig werden auf den Terminals des größten Hamburger Umschlagunternehmens Güter aus dem Bereich Projektlogistik verschifft. Dr. Thomas Koch, Geschäftsführer des HHLA Container Terminals Tollerort: „Die Verladung der Airbus-Shipsets ist wichtig für den Industriestandort Hamburg. Wir freuen uns über das langjährige Vertrauen unseres Kunden Cosco und von Airbus bei diesem spektakulären Transport. Auch wenn sich nach 200 Verladungen eine gewisse Routine eingestellt hat, ist jede Verladung eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“

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