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Umweltschutz DB Schenker zeigt Google die kalte Schulter

Die Suchmaschine Ecosia hat einen prominenten neuen Nutzer: DB Schenker. Ab sofort bemühen die 62.000 Mitarbeiter des Transportkonzerns die grüne Suchmaschine bei ihrer Recherche im Internet.

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Aufforstung: Die Berliner Suchmaschine Ecosia verwendet 80 % der Einnahmen aus Suchanzeigen zur Finanzierung gemeinnütziger Organisationen, die sich auf Aufforstungsprogramme konzentrieren.
Aufforstung: Die Berliner Suchmaschine Ecosia verwendet 80 % der Einnahmen aus Suchanzeigen zur Finanzierung gemeinnütziger Organisationen, die sich auf Aufforstungsprogramme konzentrieren.
(Bild: Ecosia/Shane Thomas McMillan)

Begibt man sich im Internet auf die Suche nach einem oder mehreren Stichworten, greifen die meisten Onlinenutzer inzwischen beinahe reflexartig auf die Google-Suche zurück – meist deshalb, weil das im Browser so eingestellt ist. DB Schenker hat jetzt die Standardeinstellungen an den Arbeitsplätzen von weltweit 62.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geändert: zugunsten der grünen Suchmaschine des Berliner Anbieters Ecosia. Grün deshalb, weil Ecosia Einnahmen aus Werbung für das Pflanzen von Bäumen verwendet.

Großes Engagement für Umweltschutz

Jochen Thewes, CEO von DB Schenker: „Wir bei DB Schenker wissen um unsere Verantwortung, nachhaltige Standards in der Logistik zu setzen, und erproben kontinuierlich innovative Lösungen im Umweltschutz. Die Einführung von Ecosia als Standardsuchmaschine ist die jüngste Initiative auf dem Weg zu unserem Ziel, der weltweite Marktführer in der grünen Logistik zu sein. Die Mitarbeiter von DB Schenker setzen sich mit großem Engagement für den Schutz unserer Umwelt ein und ich bin überzeugt, dass wir enormes Potenzial haben, etwas zu bewirken.”

Laut Ecosia braucht es im Schnitt 45 Suchanfragen, um über Anzeigen die Mittel zum Pflanzen eines Baumes einzunehmen. Würde jeder Mitarbeiter von DB Schenker nur eine einzige Ecosia-Suche pro Arbeitstag durchführen, könnten damit mehr als 1300 Bäume pro Tag gepflanzt werden – und mehr als eine Million Bäume in drei Jahren. Damit kann DB Schenker einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit in der gesamten Logistikbranche leisten.

DB Schenker hat sich zum Ziel gesetzt, der Umweltvorreiter in der Logistikbranche zu sein. In diesem Jahr eröffnete das Unternehmen sein erstes CO2-armes Distributionszentrum im norwegischen Oslo und erprobt derzeit den Einsatz von Transportern und Lkw mit Elektroantrieb in sechs Ländern. DB Schenker engagiert sich seit Jahren für die globale Klimainitiative EV100 und testet fortlaufend alternative Antriebe zur Verbesserung seiner CO2-Bilanz.

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