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Telematik Der vernetzte Container ist auf dem Vormarsch

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Container reisen quer um die Welt, das ist ihr Job. Es gibt also einen besonderen Bedarf danach, zu wissen, wo sich welcher Container befindet. Raue Transportumgebungen und harsche klimatische Bedingungen verlangen allerdings nach besonders robuster Elektronik. Aktuelle Tracker werden damit spielend fertig.

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Guard Systems bietet ab sofort eine einfache und kostengünstige Version des Spotguards speziell für Logistikunternehmen und Speditionen an.
Guard Systems bietet ab sofort eine einfache und kostengünstige Version des Spotguards speziell für Logistikunternehmen und Speditionen an.
(Bild: Guard Systems)

Asset-Tracking-Module sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, immer über sämtliche Containerbewegungen informiert zu sein. Der Einsatz in intermodalen Logistik- beziehungsweise Wertschöpfungsströmen stellt Hirschmann Solutions zufolge dabei besondere Anforderungen an die eingesetzte Hard- und Software, da die Module bei jedem Klima funktionieren, bei Diebstahl Alarm schlagen und sich selbst mit Energie versorgen müssen.

Vier Dinge entscheiden die Wahl

Ist das Unternehmen auch noch dabei, seine Wertschöpfungskette zu digitalisieren, sollten die Daten vom Containermodul nicht nur adaptierbar, sondern auch vor Datenpiraterie geschützt sein, so Hirschmann. Bei der Auswahl des geeigneten Containermoduls sind daher vier Kriterien hilfreich: Design, Daten, Sicherheit und Energieversorgung.

Um für eine möglichst aussagekräftige Datenbasis zu sorgen, sind die Asset-Tracking-Module von Hirschmann Solutions mit ausgereifter Sensorik verfügbar. Die von den Sensoren ermittelten Daten, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit, werden via Bluetooth Low Energy an das Asset-Tracking-Modul gesendet und dort verarbeitet. Über ein Softwareportal können Unternehmen diese Sensorwerte sowie die Position des getrackten Assets am Bildschirm überwachen. Für die nötige Energie sorgt ein im Modul verbautes Solarpanel mit einer leistungsstarken Battery Backup Unit (BBU).

Lösung für den „kleinen Geldbeutel“

Wer keine derart detaillierten Informationen benötigt, könnte bei Guard Systems fündig werden. Der Telematikspezialist bietet ab sofort eine einfache und kostengünstige Version des Spotguards speziell für Logistikunternehmen und Speditionen an, die für die Ortung ihrer Objekte und die elektronische Absicherung von Ladungen und Waren oft nur wenige Funktionen benötigen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten reichen von Wechselbrücken, Containern und Trailern/Sattelaufliegern über Transportpaletten, Lagerbehälter und -boxen bis hin zu Transport- beziehungsweise Gitterwagen.

Die Ortungsbox ist klein, unauffällig und überaus robust. Sie funktioniert autark und benötigt keine externe Spannungsquelle, ist also überall frei positionierbar. Der Spotguard setzt für die zuverlässige weltweite Standortbestimmung neben GPS zusätzlich auf GSM-Ortung, womit die Lokalisierung auch in Gebäuden und Lagerhallen funktioniert. Wer die exaktere GPS-Ortung nicht benötigt, kann zugunsten einer längeren Lebensdauer auch auf sie verzichten. Ein Bewegungssensor ermöglicht genaue Informationen über „Ruhezeiten“, in denen zum Beispiel Wechselbrücken oder Anhänger nicht bewegt werden, und sorgt für Positionsmeldungen, wenn man sie wirklich braucht.

Bewegungsverlauf kann dargestellt werden

In der webbasierten Anwendung sind Zeit und Datum der letzten Position einsehbar. Benachrichtigungen per SMS oder E-Mail beim Verlassen oder Betreten definierter Zonen lassen sich individuell einstellen. Darüber hinaus sind Batteriestatus sowie Bewegungsverlauf der letzten Tage, Wochen und Monate darstellbar. Erhältlich ist der Spotguard Basic bei einer Abnahmemenge von 50 Stück für 125 Euro zuzüglich einer monatlichen Gebühr von 4 Euro je Einheit. ■

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