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Elektromobilität Die „Microwelle“ kommt nach Hannover

| Redakteur: Stefan Graf

Die Erwartungen sind groß, dass die Mikromobilität helfen wird, Probleme wie Verkehrsstaus und Luftbelastungen zu beheben. Natürlich können diese Fahrzeuge auch dazu beitragen, die Klimaschutzziele im Verkehrsbereich zu erreichen. Die Mikromobile bieten ein großes Potenzial, um die Lücke zwischen dem öffentlichen Verkehr, Auto-, Fahrrad- und Fußverkehr zu schließen. Diesem Trend und allen Marktteilnehmern will die neue Messe „micromobility expo“ eine Plattform geben. Sie wird von der Deutschen Messe in Kooperation mit der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ausgerichtet.

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Elektrischer Kabinenroller im Isetta-Look: der Large Micro Merlin X41 von Micro Mobility Systems.
Elektrischer Kabinenroller im Isetta-Look: der Large Micro Merlin X41 von Micro Mobility Systems.
(Bild: Micro Mobility Systems)

Die Deutsche Messe will dem Trendthema Mikromobilität und der neuen „Microwelle“ mit der micromobility expo vom 2. bis 4. Mai 2019 auf dem Messegelände in Hannover Schwung geben. Dabei geht es um Fahrzeuge, die unterhalb der üblichen Pkw-Kategorie Personen und Güter transportieren und meist durch einen Elektromotor unterstützt werden. Fast täglich kommen neue Tretroller, E-Fahrräder, Cargo-Bikes und elektrische Leichtfahrzeuge auf den Markt, für die erst noch gängige Bezeichnungen gefunden werden müssen.

Breites Informations- und Erlebnisspektrum

Mit ihrem Format aus Ausstellung, Forum und Parcours bietet die „micromobility expo“ ein breites Informations- und Erlebnisspektrum. In den Pavillons unter dem Expo-Dach stellen Firmen wie Volkswagen Nutzfahrzeuge, Micro Mobility Systems, Sortimo oder Citcar elektrische Leichtfahrzeuge für den Personen- und Lastenverkehr vor. Das Angebot reicht von Monowheels über Segways, Pedelecs und E-Bikes/Cargo-Bikes, E-Tretroller, E-Scooter bis hin zu elektrischen Kleinstfahrzeugen für den Personen- und Lastenverkehr. Zudem werden Lösungen für Lade- und Verkehrsinfrastrukturen, Park- und Garagensysteme, IKT-Infrastrukturen, intermodale Mobilitätskonzepte, Sharing-Systeme sowie Konzepte und Dienstleistungen für Verkehrssicherheit präsentiert.

Besucher können die unterschiedlichen Mikromobile auf dem Parcours im Freigelände selbst fahren und erleben. Auch die Schweizer Firma Micro Mobility wird mit ihren aktuellen Elektro-Scootern und dem Stadtflitzer Microlino zu einem besseren urbanen Lebensgefühl beitragen. Der elektrische Kabinenroller im Isetta-Look kombiniert die Vorzüge eines Autos mit denen eines Motorrads. Das wendige Fahrzeug kann an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose geladen werden und findet immer einen Parkplatz.

E-Mobilität auch für Handwerk und Industrie.
E-Mobilität auch für Handwerk und Industrie.
(Bild: Sortimo)

Rechtliche Rahmenbedingungen diskutieren

Auf einem parallel laufendes Konferenzprogramm können die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen der Mikromobilität mit Fachleuten diskutiert werden. Eine notwendige Debatte, denn häufig ist unklar, welches Fahrzeug mit welchen Geschwindigkeiten im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden kann. Städte und Gemeinden sind gefordert, neue Mobilitätsangebote und -formen zu integrieren und einen Rahmen zu schaffen.

Klein, wendig und perfekt für die Lösung vieler Verkehrsprobleme: elektrisch betriebene Leichtfahrzeuge.
Klein, wendig und perfekt für die Lösung vieler Verkehrsprobleme: elektrisch betriebene Leichtfahrzeuge.
(Bild: Citkar)

Unter dem Titel „e-drivers-only“ richtet die Metropolregion am 4. Mai 2019 auf der „micromobility expo“ das jährliche Treffen der aktiven Elektromobilisten aus. Mehr als 200 Aktive aus ganz Norddeutschland werden erwartet, um sich über den Entwicklungsstand der Elektromobilität in der Metropolregion auszutauschen.

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