Verpackungstechnik

Die richtige Verpackung für Im- und Exporte

| Autor / Redakteur: Steven Austin / Bernd Maienschein

Chep hat eine Reihe von faltbaren Behältern für die Automobilindustrie im Programm, die nicht nur teure Einwegverpackungen einsparen, sondern auch die CO2-Bilanz verbessern, indem sie die Lkw besser auslasten.
Chep hat eine Reihe von faltbaren Behältern für die Automobilindustrie im Programm, die nicht nur teure Einwegverpackungen einsparen, sondern auch die CO2-Bilanz verbessern, indem sie die Lkw besser auslasten. (Bild: Chep)

Chep Automotive and Industrial Solutions bietet nach dem Modell „share and reuse“ Automobilkonzernen und Zulieferern wiederverwendbare, faltbare Behälter und Speziallösungen an. Unternehmen wie Tenneco, Eberspächer Exhaust Technology und Endurance Technologies nutzen die Behälter seit Jahren für den sicheren Transport ihrer Produkte.

Den Beginn einer jeden Zusammenarbeit markiert eine vollständige Übersicht der aktuellen Gesamtbetriebskosten in der Lieferkette. Eine Value-Chain-Analyse hilft, in dem Bereich Ineffizienzen zu identifizieren und für jeden Kunden ein individuelles Verpackungskonzept zu erstellen. Um weniger Supply-Chain-Kosten, einen geringeren Bedarf an Investitionskapital und vereinfachte Betriebsabläufe zu realisieren, bietet Chep seinen „Pooling“-Komplettservice an. Alles dreht sich hier ums Teilen: Durch die gemeinsame Nutzung und Wiederverwendung des modularen Behältersystems sparen Autohersteller und Zulieferer nicht nur Kosten, sondern senken gleichzeitig ihre Risiken, den Lagerbedarf und Verwaltungsaufwand.

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05.12.17 - Neue Produktionsstandorte und grenzüberschreitende Lieferungen – zum Teil mit länderspezifischen Regularien oder Anforderungen – bringen in der Regel Ladungsträger unterschiedlicher Anbieter mit sich. Das Resultat: uneinheitliches Palettenmanagement und hoher administrativer Aufwand. Chep bietet einen Gegenentwurf. lesen

Höhere Effizienz, mehr Sicherheit

Das Prinzip: Nur für diejenigen Behälter wird bezahlt, die auch tatsächlich zum Einsatz kommen. Auslieferung, Rückführung, Reinigung, Instandhaltung und Recycling übernimmt Chep. Auch bei erhöhter Nachfrage oder ungeplanten Ereignissen ist der Bedarf an Ladungsträgern lückenlos gedeckt. Die Mehrwegbehälter sparen nicht nur teure Einwegverpackungen, sondern verbessern gleichzeitig die CO2-Bilanz, indem Abfall reduziert und Lkw besser ausgelastet werden. Mithilfe des webbasierten Chep-Trackingsystems sind die Bewegungen der Ladungsträger innerhalb der Lieferkette sichtbar, was zum einen Verlusten vorbeugt, zum anderen einen besseren Überblick über Lieferwege verschafft.

Kleinladungsträger und faltbare Großbehälter optimieren den Transport und die Lagernutzung nicht nur in der Automobilindustrie.
Kleinladungsträger und faltbare Großbehälter optimieren den Transport und die Lagernutzung nicht nur in der Automobilindustrie. (Bild: Chep)

Chep Automotive bietet eine Vielzahl an Verpackungsplattformen. Kleinladungsträger (KLT) und faltbare Großbehälter (FLC) optimieren den Transport und die Lagernutzung. FLC bieten hohen Produktschutz und Ladungsstabilität, um nicht nur mehrere verpackte, kleinere Bauteile, sondern auch größere Produkte sicher zu befördern.

Auch Größeres sicher transportieren

Eine typische Anwendung ist der Transport von Katalysatoren, Kühlergrills, Getrieben, Motorteilen und Turboladern in großen Volumina. Das Behälterdesign sichert eine optimale Auslastung des Laderaums von Lkw, was zu weniger Leerfahrten und damit weniger Umweltbelastung führt. Trotz ihres hohen Nutzvolumens weisen die FLC nur ein geringes Gewicht auf. Bei Nichtgebrauch lassen sie sich einfach einklappen, um wertvollen Lagerraum zu sparen. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen wie Einwegverpackungen ermöglichen sie eine bis zu 25 % höhere Verpackungsauslastung, was die Materialwirtschaft erheblich verbessert und Kosten spart. Einmal am Zielort angekommen, lassen sich die Behälter durch ihre Konstruktion schnell und einfach mit nur wenigen Handgriffen entladen. Indem die aufwendige Entsorgung von Einwegverpackungen wie zum Beispiel Kartonagen entfällt, produzieren Unternehmen deutlich weniger Abfall und leisten so einen positiven Beitrag zur Umwelt vor Ort.

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28.08.18 - Eine angespannte Situation im globalen Handel, ein ständiger Kostendruck und das Aufkommen neuer Technologien – Akteure in der Automobillogistik stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Wie geht es der Branche damit und worauf sollten Logistiker jetzt achten, um auch noch in Zukunft erfolgreich zu sein? lesen

Speziell für den weltweiten Transport von Fahrzeugkomponenten hat Chep ein interkontinentales Netzwerk sowie internationale Services und Lösungen entwickelt – von der Quantifizierung der Gesamtbetriebskosten über die Erstellung eines Finanzmodells mit Einsparungsmöglichkeiten bis hin zur Ermittlung der kosten- und risikoärmsten Lösung für die Lieferkette der Kunden. Zu einem reibungslosen, grenzüberschreitenden Transport gehört die Unterstützung bei Zollangelegenheiten ebenso wie die Beratung zu Im- und Export im Zusammenhang mit wiederverwendbaren Verpackungen für die jeweiligen Länder. Immer am Anfang: eine umfangreiche Analyse der bisherigen Supply Chain, um Schwachstellen zu ermitteln und mit weniger Ladungsträgern mehr zu bewegen.

Rund um den Globus mehr bewegen

Für den Transport von Fahrzeugteilen über Kontinente hinweg bietet Chep seine speziell für Seefrachtcontainer optimierten „IsoBins“ und „IcoQubes“ an. Wie auch die FLC sind diese klappbar und können einfach befüllt und entleert werden. Der Fokus liegt bei der Lösungsentwicklung auf der maximalen Raumauslastung, damit mehr Fahrzeugteile in weniger Seecontainern und mit weniger CO2-Emissionen ihre Reise antreten. Zulieferer und Fahrzeughersteller profitieren dabei mit Chep als Partner von der großen, internationalen Reichweite. Mehr als 60 Service-Center weltweit für die Automobilindustrie und die umfangreiche Vernetzung ermöglichen einen Transport über Länder und Kontinente hinweg, der Kosten und Komplexität einspart.

Für Bewegung im Markt sorgt derzeit der Durchbruch der Elektromobilität, auf den sich viele Autokonzerne vorbereiten. Gefragt sind Lösungen für den sicheren Transport von Batteriezellen. Um die Anforderungen zu erfüllen, arbeitet Chep zusammen mit Experten aus der Branche an einer Lösung auf Basis gemeinsam genutzter Ladungsträger.

Hier gibt's weitere Beiträge zu Chep!

* Steven Austin ist Senior Manager Customer Solutions, Europe bei der Chep Deutschland GmbH in 50679 Köln, Tel. (02 21) 9 35 71-7 00, customerservice.ac@chep.com

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