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Exzellenzförderung Dr.-Friedrich-Jungheinrich-Stiftung feiert 10-jähriges Gründungsjubiläum

Am 17. Mai 2004 gründeten die Töchter von Dr. Friedrich Jungheinrich, Ursula Lange und Hildegard Wolf, zusammen mit dem damaligen Vorstand der Jungheinrich AG die Dr.-Friedrich-Jungheinrich-Stiftung. Am Dienstagabend blickte man auf zehn Jahre Stiftungsgeschichte zurück.

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(Bild: Maienschein)

Bildung, Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten Elektrotechnik, Maschinenbau und Logistik will die Dr.-Friedrich-Jungheinrich-Stiftung fördern. Anlässlich der Stiftungsgründung vor zehn Jahren wurden deshalb am Dienstag, den 7. Oktober 2014, zum zweiten Mal Stipendiaten und Preisträger im Rahmen einer gemeinsamen feierlichen Abendveranstaltung in Hamburg mit dem „Excellence Award“ ausgezeichnet. Zusätzlich zu den Stiftungspreisen wurden dort auch Preise der Jungheinrich AG verliehen. Das börsennotierte Hamburger Unternehmen ist die Nummer 3 auf dem Weltmarkt für Flurförderzeuge (in Europa belegt man den zweiten Platz) und prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr einen Konzernumsatz zwischen 2,4 und 2,5 Mrd. Euro.

Stiftungskapital auf 10 Mio. Euro heraufgesetzt

Anlässlich des Stiftungsjubiläums haben die Gesellschafterfamilien Lange und Wolf gemeinsam mit der Jungheinrich AG beschlossen, das Stiftungskapital signifikant von bisher sechs auf jetzt zehn Mio. Euro zu erhöhen. Thomas Heyn, Personalchef der Jungheinrich AG und Vorstandsvorsitzender der Stiftung: „Dadurch erweitern wir den Spielraum für mehr Exzellenzförderung in Deutschland, aber auch in den Ländern, in denen Jungheinrich vertreten ist.“ Hans-Georg Frey, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG, erklärte in seiner Festansprache: „Entscheidend für die Auswahl der Preisträger in diesem Jahr war die eigenständige und einfallsreiche Bearbeitung naturwissenschaftlicher Fragestellungen mit einem hohen Mehrwert für die unternehmerische Praxis.“

Mit einem „Excellence Award“ der Stiftung prämiert wurden Arbeiten zu den Themen „Spanende Bearbeitung filigraner Strukturen aus hochwarmfesten Legierungen am Beispiel von Nozzle-Guide-Vanes“ (Preisgeld 1000 Euro), „Einsatz produktfamilienübergreifender Modulbaukästen in einem Produktprogramm von Flurförderzeugen“ (2000 Euro) sowie „Einflussfaktoren auf die Ganzkörper-Vibtationsexposition bei Fahrern von Flurförderzeugen“ (3000 Euro). Die beiden Preisträger der AG kommen in diesem Jahr aus dem Jungheinrich-Werk im bayerischen Moosburg sowie aus der Hamburger Konzernzentrale (jeweils 500 Euro Preisgeld).

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