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Gütertransport Eigener Gleisanschluss für Krones

Mit einem eigenen Gleisanschluss sorgt die Krones AG für eine Entlastung des staugeplagten Verkehrsraums Regensburg und trägt gleichzeitig zum Umweltschutz bei. Kurz vor Ostern wurde das Gleis offiziell freigegeben.

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Krones-Vorstandsvorsitzender Christoph Klenk (r.) und Neutraublings Bürgermeister Heinz Kiechle geben die Bahn frei für den Krones-Gleisanschluss.
Krones-Vorstandsvorsitzender Christoph Klenk (r.) und Neutraublings Bürgermeister Heinz Kiechle geben die Bahn frei für den Krones-Gleisanschluss.
(Bild: Krones )

Die Verkehrssituation rund um das oberpfälzische Neutraubling und Umgebung ist angespannt, Entlastung erst in Jahren in Sicht. Um seine Warentransporte optimal planen zu können, hat sich der Hersteller von Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik Krones dazu entschlossen, einen seit den 50er-Jahren unbenutzten Gleisanschluss auf seinem Gelände zu reaktivieren. Zwei Drittel der von Krones produzierten Güter gehen nach Übersee. Um die Waren termingerecht beim Kunden anzuliefern, spielt die Logistik eine wesentliche Rolle. Das hat Krones dazu veranlasst, im Rahmen seiner globalen Logistikstrategie die Anbindung seines Logistikhubs in Hamburg weiter zu optimieren. Das Logistikhub verfügt über einen eigenen Gleisanschluss, sodass die Waren im Werk in Neutraubling nun direkt aufgeladen und erst wieder in Hamburg im Krones-Hub abgeladen werden. Dort werden sie dann versandgerecht zusammengestellt.

Verkehrsentlastung und weniger Kohlendioxidausstoß

Um die Produkte zum Hub zu bringen, waren bisher pro Jahr über 3500 Lkw-Fahrten von Neutraubling aus erforderlich. Mit dem eigenen Gleisanschluss kann Krones in diesem Jahr circa 950 Waggons beladen, das entspricht einer Reduzierung um etwa 1600 Lkw-Fahrten. In den folgenden Jahren sollen die Lkw-Einsätze noch stärker reduziert werden: Über 2000 Lkw weniger sollen es werden. Die maximale Leistung des Gleises könnte bei Ausbau der Trasse sogar noch höher liegen. Rund 2600 Waggons pro Jahr könnten das Gleis befahren und somit über 4000 Lkw pro Jahr ersetzen.

Mit der Verlagerung seiner Transporte von der Straße auf die Schiene erzielt Krones aber nicht nur eine Entlastung des Straßenverkehrs, sondern auch eine CO2-Reduktion und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit.

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