Fahrerlose Transportsysteme Elektromagnetische Bremsen stoppen FTF zuverlässig

Ein fahrerloses Transportsystem (FTS) mit seinen fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) wird immer häufiger Teil der Automatisierungsstrategie in Lagern und Verteilzentren. Um deren Sicherheit zu garantieren, werden vielfach elektromagnetische Bremsen von Kendrion eingesetzt.

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Um die Sicherheit von fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) zu garantieren, kommen bei vielen dieser Logistikhelfer elektromagnetische Bremsen von Kendrion zum Einsatz.
Um die Sicherheit von fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) zu garantieren, kommen bei vielen dieser Logistikhelfer elektromagnetische Bremsen von Kendrion zum Einsatz.
(Bild: istockphoto/Vanit Janthra)

Fahrerlose Transportsysteme eignen sich gut für wiederkehrende innerbetriebliche Transportaufgaben in Warenlagern oder Produktionsumgebungen. Damit die autonomen fahrerlosen Transportfahrzeuge zuverlässig stoppen und halten, werden Bremsen eingesetzt, die in der Antriebseinheit eingebaut werden und so Arbeits- und Betriebssicherheit gewährleisten. Eigenen Angaben zufolge ist Kendrion bei Flurförderzeugen in Europa bei den verbauten Federkraftbremsen bereits Marktführer.

Das gilt für die Fahrzeugklassen 2 und 3, also eigentlich alle elektrisch angetriebenen Flurförderzeuge außer Gegengewichtsstaplern.

Frederik Mönks, Key Account Manager Kendrion Intorq

Mit kompakten, flachen Bremsen erobert Mönks‘ Unternehmen gerade den Bereich der kleinen Automated Guided Vehicles (AGV). Dabei hat Kendrion Intorq für sämtliche elektrisch betriebenen Fahrzeugarten das passende Angebot: egal ob für den Transport kleiner Lasten, Stapler für große Lasen, riesige Transportsysteme, die Container bewegen oder gar Sonderlösungen.

Märkte out of the box

Zunehmend diversifizierte Anwendungen von AGV finden sich sogar in Bereichen abseits der Logistik, in denen man sie nicht auf Anhieb vermuten würde: etwa in der Agrarindustrie, wo autonom agierende FTF Felder bearbeiten, oder an Flughäfen, wo sie Koffer befördern. Dabei beruhe die Erfahrung von Kendrion Intorq auf jahrelanger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Großen der Flurförderzeug-Industrie. „Seit mehreren Jahren arbeiten wir aber auch mit Start-ups zusammen, die innovative AGV entwickeln. Diese Kunden setzen großes Vertrauen in unser Know-how und räumen uns häufig großen Gestaltungsspielraum ein“, so Key-Accounter Mönk.

Für den Herbst 2021 kündigt sein Kollege Kevin Zysk, Sales Manger in Aerzen, eine weitere, besonders flache Bremse an: „Je kompakter die Bremse ist, desto schlanker können die Fahrzeuge ausfallen. Das ist gerade in Lagerhallen, wo jeder Quadratmeter benötigt wird, ein geldwerter Vorteil“, sagt Zysk. Gemeinsam mit den Kunden entwickle man seine Bremsen so weiter, dass sie auch neuen Anforderungen gerecht würden.

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