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Gehalt Erster Logistik-Gehaltsreport Deutschlands

Frauen verdienen deutlich weniger, es existiert ein starkes West-Ost-Gefälle und das Studium macht sich nicht immer bezahlt – das sind die Kernaussagen des ersten Gehaltsreports für Logistikjobs. Die Studie stammt von Birdiematch, dem Job-Matching-Portal für Logistik, Spedition, Transport und KEP aus Hamburg.

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Neben Gehaltswünschen können Unternehmen bei zu besetzenden Logistikjobs insbesondere mit „Herzenswünschen“ punkten.
Neben Gehaltswünschen können Unternehmen bei zu besetzenden Logistikjobs insbesondere mit „Herzenswünschen“ punkten.
(Bild: Birdiematch)

Niederlassungsleiter erklimmen mit durchschnittlich 85.643 Euro Bruttojahresgehalt (ohne Boni und Tantiemen) die Spitze der Verdienstleiter, gefolgt von Leitern Operations (84.722 Euro) und Vertriebsleitern (82.917 Euro). Im Mittelfeld finden sich Lagerleiter (45.066 Euro) und Fuhrparkleiter (44.545 Euro) wieder, während Mitarbeiter im Lager mit durchschnittlich 31.182 Euro und Fahrer (25.278 Euro) die Schlusslichter bilden.

Aussagen mit Trennschärfe

Diese Zahlen entstammen einer aktuellen Auswertung von 1963 Kandidatenprofilen und 628 Vakanzen durch das Job-Matching-Portal Birdiematch. Wobei die Auswertung mehr als ein bloßer Gehaltsvergleich sein will. „Bislang wurden Logistiker immer in einen Topf mit anderen Dienstleistungsbranchen geworfen“, erklärt denn auch Birdiematch-Geschäftsführer Josef Schindler. „Trennscharfe Aussagen zum Verdienst nach Position, noch dazu in bestimmten Berufsgruppen wie Disponenten oder Vertriebler, lagen bislang nicht vor.“

Die Ergebnisse der anonymen Onlineauswertung von Fach- und Führungskräften, die über Birdiematch einen neuen Job in der Branche suchen, werden in dem Gehaltsreport den Suchkriterien von Unternehmen gegenübergestellt, die ebenfalls auf der Job-Matching-Plattform registriert sind und nach Kandidaten suchen.

„Heart Skills“ hoch im Kurs

Das Besondere: Neben Wunsch und Wirklichkeit bei der Höhe des Gehalts werden auch Kriterien abgeglichen, die Kandidaten bei der Jobwahl am Herzen liegen: flexible Arbeitszeiten, Home Office und weitere Aspekte, die bei der Entscheidung für einen neuen Arbeitgeber eher im „weichen Bereich“ zu finden sind. Erhebungszeitraum für die Studie ist das vierte Quartal 2017. Der Gehaltsvergleich kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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