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Auto-ID Etikett erlaubt automatische Kennzeichnung bis 850 °C

In der Stahlproduktion geht es „heiß her“. Die Automatisierung der Auto-ID-Technik gestaltet sich dabei schwierig. Ein neues Hochtemperatur-Etikett von S+P Samson, das mit handelsüblichen Thermotransferdruckern beschriftet werden kann, soll die Logistik vereinfachen.

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S+P Samson ermöglicht mit seinen hitzebeständigen Etiketten die automatische Kennzeichnung von Brammen in der Stahlproduktion bis 850 °C. (Bild: S+P Samson)
S+P Samson ermöglicht mit seinen hitzebeständigen Etiketten die automatische Kennzeichnung von Brammen in der Stahlproduktion bis 850 °C. (Bild: S+P Samson)

Mit neuen Produkten für die industrielle Kennzeichnung in den Bereichen Stahlherstellung und -verarbeitung präsentiert sich die S+P Samson GmbH auf der Fachmesse Wire & Tube vom 26. bis 30. März 2012 in Düsseldorf. Auf hitzebeständigen S+P-Graphiplast-Etiketten garantieren Barcodes eine effiziente Lagerkontrolle und eine kostensparende Logistik in der Metallindustrie. S+P informiert auf dem Stand 12C71 in Halle 12 über die Möglichkeit einer automatischen Etikettenapplikation bis 850 °C.

Unkomplizierte Beschriftung der hitzebeständigen Etiketten

Die Besonderheit des von S+P neu entwickelten Graphitherm-8377-Etiketts liegt in der Eignung für konventionelle Thermotransferdrucker. Die Abstimmung der Lackierung und des Farbbandes liefert nach Unternehmensangaben exzellente Druckergebnisse und eine Temperaturresistenz bis 850 °C. Wie es heißt, sind die Etiketten unkompliziert zu beschriften – mit direkter Anbindung an Datenbanken von Host-Systemen.

Hochtemperaturkennzeichnung und Barcode waren bisher schwierig zu vereinbaren. Geprägte Blechschilder oder gelaserte Blechetiketten sind aufwendig zu erstellen und erfüllen die Anforderungen nur teilweise. Graphitherm 8377 vereinigt problemlosen Druck von Etiketten mit einer für diese Produkte sehr hohen Hitzeresistenz. Punkt- oder Bolzenschweißverbindungen sorgen für eine stabile Befestigung, manuell oder durch Einsatz von Robotertechnik.

Warentransporte werden per Transponder verbucht

Die Automation der Anwendung ist eine notwendige Ergänzung für hohe Effizienz und Präzision in der Anbringung. Barcode-basierende Identifikation in der Fertigung ist somit lückenlos möglich, auch wenn es richtig „heiß zugeht“.

Auf der Messe informiert die S+P Samson GmbH zudem über die Verbuchung von Warentransporten mit Transpondern (RFID). Fokus ist der Einsatz von Transpondertechnologie in metallischem Umfeld und in Verbindung mit Verarbeitungsprozessen wie die Warmumformung.

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