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Kennzeichnung Etiketten aus Graspapier

| Redakteur: Gary Huck

Herma präsentiert erstmals ein Etikett, das zum Teil aus Gras hergestellt wird. Das Material des Produkts ist CO2-schonend und in der Produktion ressourcensparend.

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Mit dem „Grasetikett“ von Herma kann Energie und Wasser gespart werden.
Mit dem „Grasetikett“ von Herma kann Energie und Wasser gespart werden.
(Bild: Herma )

Als Grundmaterial für das Hermanature Fieno dient Graspapier. Dieses Papier wird laut dem Etikettenspezialist aus Graspellets hergestellt, die mechanisch und ohne den Einsatz chemischer Zusatzstoffe erzeugt werden. Im Vergleich zur Aufbereitung von Holzzellstoff würden dabei 97 % der Energie und 99 % des Wassers eingespart werden. Dadurch, dass das Gras von heimischen Anbauflächen stammt, könne auch beim Transport der Kohlendioxidausstoß reduziert werden. Insgesamt wird bei der Produktion des Graspapiers nach Angaben des Etikettenspezialisten 25 % weniger CO2 ausgestoßen.

Das neue Herma-Etikett besteht zu 30 % aus diesem Material. Es ließe sich ähnlich wie konventionelles Papier verarbeiten und könne im Offset- und Flexodruck bedruckt werden. Nach Angaben von Dr. Ulli Nägele, Entwicklungschef bei Herma, kann es zu Farbschwankungen kommen, da es sich bei dem Etkiett um ein Naturprodukt handelt. Durch diesen Umstand und die raue Haptik würde dem Verbraucher aber auch genau das signalisiert werden.

Hermanature Fieno sei gut für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet. Das Grundmaterial ist nach EU-Verordnung Nr. 1169/2011 frei von kennzeichnungspflichtigen Allergenen wie Fisch- oder Nusserzeugnissen. Um die Haftung des Etiketts auf unterschiedlichen Oberflächen zu gewährleisten, setzt Herma auf den Haftkleber 62A.

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