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Miag Ex-Schutz-Vierradstapler wechselt Batterie seitlich

Mit der Typenserie EFG 12-25XC von Miag startet ab Mitte 2011 eine grundlegend neue Generation der explosionsgeschützten Miag-Vierradstapler in den Tragkraftklassen von 1,2 bis 2,5 t. Nach Unternehmensangaben bietet die neue Seriezahlreiche funktionelle Erweiterungen und Verbesserungen.

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Schon das Serienfahrzeug der Ex-Schutz-Staplerbaureihe EFG 12-25XC unterschreitet 2100 mm Schutzdachhöhe und kann, je nach Hubwerk, zum Be- und Entladen von Containern dienen. Bild: Miag
Schon das Serienfahrzeug der Ex-Schutz-Staplerbaureihe EFG 12-25XC unterschreitet 2100 mm Schutzdachhöhe und kann, je nach Hubwerk, zum Be- und Entladen von Containern dienen. Bild: Miag
( Archiv: Vogel Business Media )

Dadurch konnten der Nutzwert und die Einsatzeffizienz gegenüber den bisher bewährten Staplern der Baureihen EFG 16-20XE3 und EFG 25XE2 noch einmal deutlich gesteigert werden, wie Miag berichtet. Eine neu entwickelte kompakte Antriebsachse in der Explosionsschutzart „erhöhte Sicherheit“, integriert in einem einseitig offenen Fahrzeugrahmen, bildet die Grundlage der neuen Serie.

Ex-Schutz-Stapler mit deutlich erhöhter Fahrleistung

Die Antriebseinheit vereint Drehstrommotor, Getriebe und nasslaufende wartungsfreie Lamellenbremsen innerhalb eines wasser- und staubdichten Gehäuses mit direkter Anbindung des Hubwerks. Die Fahrleistungen wurden deutlich erhöht und ermöglichen in Verbindung mit der Absenkung der Gesamtschwerpunktlage eine verbesserte Fahrdynamik und Standsicherheit als Garant für hohe Umschlagleistungen.

Zudem gewährleistet ein Gegengewicht-Modulsystem je nach Anwendungsfall die flexible Anpassung der Stapler an geänderte Lastbedingungen, zum Beispiel bei Verwendung von Anbaugeräten. Die kompakten Abmessungen finden sich auch in der Gerätehöhe wieder. Bereits das Serienfahrzeug unterschreitet 2100 mm Schutzdachhöhe und kann, je nach Hubwerk, zum Be- und Entladen von Containern eingesetzt werden.

Ex-Schutz-Stapler erstmals mit seitlich freiem Batteriezugang

Erstmalig sind die Miag-Vierradstapler nun durch den seitlich (wie auch von unten) freien Zugang zur Batterie, dem Trend für Normalgeräte folgend, für den seitlichen Batteriewechsel vorgesehen. Der Wechsel kann unabhängig von der örtlichen Infrastruktur erfolgen ohne die Notwendigkeit eines Deckenkranes, lediglich mit Hilfe eines einfachen Transportgestells und eines konventionellen Handhubwagens oder Gabelstaplers. Im gleichen Zuge wurden die Batterievarianten für die Miag-3- und -4-Rad-Stapler vereinheitlicht, sodass nunmehr identische Batterien für beide Gerätegruppen genutzt werden können. Dadurch ergeben sich erhebliche Vereinfachungen im Batteriemanagement.

Trotz der kompakten Staplerabmessungen wurden Komfort und Nutzerfreundlichkeit weiter gesteigert. Die vergrößerte Kopffreiheit ermöglicht die Verwendung moderner Komfortsitze mit omnidirektionaler Schwingungsdämpfung. Das rahmenlose Frontfenster gewährleistet zusammen mit dem tiefliegenden Fahrerpult und offenen Hubwerken eine optimale Sicht auf den Arbeitsbereich.

Elektrische Betriebsmittel am Ex-Schutz-Stapler frei zugänglich

Der tiefe Einstieg und die niedrige Sitzposition erleichtern zudem das Auf- und Absteigen. Kfz-konforme Bedienelemente in moderner Ex-i-Technik („Eigensicherheit“) bieten einen ergonomischen und intuitiven Umgang mit den Staplern.

Mit dem Ziel, ein Maximum an Explosionsschutzsicherheit zu erreichen und die Betriebskosten und Wartungs-Ausfallzeiten gering zu halten, wurde konsequent auf den Einsatz von wartungsaufwendigen und damit sicherheitstechnisch problematischen direkten Kabeleinführungen verzichtet und somit die freie Zugänglichkeit der elektrischen Betriebsmittel (beispielsweise durch Steller- und Klemmenkästen) sichergestellt.

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