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Fahrerlose Transportsysteme Fahrerlose Transportsysteme im Kreuzverkehr

Für den Transport von gewalzten Aluminiumblechen bei der Hydro Aluminium Deutschland GmbH hat Solving eine automatische Transportlösung geschaffen, die die zirka 15 t schweren Alucoils mannlos zwischen zwei Gebäuden transportiert.

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Der Solving-Mover ist bei Hydro Aluminium die mannlose Verknüpfung zwischen Produktions- und Verpackungsgebäude. Bild: Solving
Der Solving-Mover ist bei Hydro Aluminium die mannlose Verknüpfung zwischen Produktions- und Verpackungsgebäude. Bild: Solving
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Hydro Aluminium Deutschland GmbH stellt unter anderem dünne gewalzte Aluminiumbleche für die Druckindustrie her. Bei der Erneuerung der Produktionsanlage in Grevenbroich wurde eine automatische Transportlösung für die zirka 15 t schweren Aluminiumcoils gesucht. Im Schichtbetrieb werden die Coils auf Spezialpaletten von der Produktion zur Verpackung transportiert. Eine Automatisierung des Transportvorgangs war die geeignete Lösung.

Die Transportstrecke verläuft zwischen zwei Gebäuden mit kreuzendem Verkehr von Lastkraftwagen und Gabelstaplern, deswegen war eine fest installierte Transportlösung nicht möglich. Die Transportfrequenz von zirka sechs Coils in der Stunde eignet sich sehr gut für ein fahrerloses Transportsystem (FTS).

Laser navigiert Fahrerlose Transportsysteme auch im Freien

Die Entscheidung fiel auf einen Solving-Mover als fahrerloses Transportfahrzeug (FTF), ausgestattet mit Gabeln, Lasernavigation und schnell zu ladenden NiCd-Akkus für den kontinuierlichen Schichtbetrieb. Die Lasernavigation war in diesem Fall die richtige Entscheidung, denn die Transportstrecke verläuft teilweise im Freien.

Der Fahrzeugrahmen wurde mit Rücksicht auf die Verwendung im Freien und die Wetterbedingungen vor Ort konstruiert. Der Personenschutz stellt eine Kombinatin aus modernen Laserscannern und traditionellen Sicherheitsleiten dar. Außerdem ist das Fahrzeug mit einer automatischen Schutzhaube ausgestattet, die die Alucoils während des Transports vor Regen und Schmutz schützt. Die Haube wird über die Fahrzeugsteuerung geöffnet und geschlossen.

Der Solving-Mover erhält seine Fahrbefehle über Funk von einem auf Microsoft Windows basierenden Steuersystem, das mit den Förderbändern auf den Be- und Entladeplätzen und mit den Schnelltoren auf der Strecke kommuniziert. Der PC des Steuersystems besitzt eine grafische Bedienoberfläche und Fernüberwachung für eventuelle Störfälle.MM

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