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Krantechnik Greiferkran trotzt Hitze und Staub

| Autor / Redakteur: Jan Türk / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Nedstaal erzeugt hochwertigen Stahl für Stahlverarbeitungsunternehmen. Das Kerngeschäft bilden dabei maßgeschneiderte, kleine Chargen von jeweils 30 bis 50 t. Die neue Krananlage im Werk ist mit Seilzügen von Stahl Cranesystems bestückt.

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Noch hebt sich der neue Kran strahlend gelb vom Rest der Halle ab.
Noch hebt sich der neue Kran strahlend gelb vom Rest der Halle ab.
(Bild: Stahl Cranesystems)

In der Auskühlhalle von Nedstaal in Rotterdam herrscht geschäftiges Treiben. Alle paar Minuten kommt der Werkszug und bringt rot glühenden, frisch in Formen gegossenen Stahl. Die Gussformen, auch Kokillen genannt, werden hier zum Auskühlen entladen, geöffnet, gereinigt und zwischengelagert. An der Hallendecke bewegen sich zwei Greiferkrane, die rund um die Uhr Züge und Lkw be- und entladen. Strahlend gelb hebt sich einer der Krane vom Grau der Halle ab. Erst vor wenigen Wochen wurde er hier vom niederländischen Stahl-Cranesystems-Partner Cranebuilders montiert.

Optimale Krananlage dank gemeinsamen Engineerings

„In dieser Umgebung braucht Nedstaal einen besonders robusten und zuverlässigen Kran“, sagt René Rohde, Projektleiter von Cranebuilders, und erklärt: „Unsere Krananlage arbeitet mit Stahl-Cranesystems-Seilzügen und einem Greifer mit spezieller Seilführung. Durch gemeinsames Engineering und die vielseitige Krantechnik aus Deutschland konnten wir die optimale Krananlage für unseren Kunden entwickeln.“

Stahl ist nicht gleich Stahl: Je nach Mischung der Zutaten und der Verarbeitung ist Nedstaal in der Lage, Hunderte verschiedener Stahlsorten herzustellen. Ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens sind sowohl die individuell produzierten Stahlsorten als auch die kurzen Lieferzeiten. Dabei kommt es auf einen hohen Materialdurchsatz in der Produktionskette und damit auf funktionierende Technik an.

Auf die Stiltrommel wirken hohe Kräfte

Der neue Kran im vorderen Teil der Halle verfügt über einen Greifer zum sicheren und schnellen Aufnehmen der Stahlzylinder. Das Heben und Senken des Greifers erfolgt über zwei auf einem Zweischienenfahrwerk montierte Seilzüge. Bei Greiferlösungen dieser Art wirken besonders hohe Kräfte auf die Seiltrommel, was dazu führt, dass Seil und Seilführung sich schnell abnutzen. Häufige Wartungstermine und ungeplante Stillstände wären die Folge.

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