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Direktverkehre Hellmann baut Direct Load Netz aus

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Der Osnabrücker Logistikdienstleister Hellmann Worldwide Logistics eröffnet einen weiteren Direct Load Standort in Nürnberg und baut damit sein Netz im Süden Deutschlands weiter aus. Hellmann Direct Load nutzt künftig den neuen Hellmann Automotive Lagerstandort im GVZ des Nürnberger Hafens.

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Norbert Durugy leitet den neuen Hellmann Direct Load Standort in Nürnberg.
Norbert Durugy leitet den neuen Hellmann Direct Load Standort in Nürnberg.
(Bild: Hellmann)

Von dort aus wird auch die Versorgungs- und Distributionslogistik für einen namhaften amerikanischen Automobilzulieferer unternommen. Geleitet wird der neue Direct Load Standort von Norbert Durugy, der die Disposition der Direktverkehre koordinieren und an Hans-Rolf Walter, Produktmanager Hellmann Direct Load, berichten wird. Hellmann will mit dem Direct Load Standort in Nürnberg das Ziel verfolgen, Rückladungspotenziale für Lkw-Direktverkehre, die aus dem Norden kommen, zu identifizieren und effektivere Rundläufe zu bilden. Auf diese Weise sollen auch die Zugkapazitäten in Richtung Norden besser genutzt werden. Insgesamt bedeutet der neue Standort für den Logistikdienstleister einen wichtigen Schritt im deutschlandweiten Ausbau des Standort-Netzes für Direktverkehre.

Knotenpunkt im europaweiten Intermodal-Verkehr

Darüber hinaus will Hellmann in Nürnberg zukünftig weitere Kundenpotenziale der Industrieregion Franken / Niederbayern / Oberpfalz ausschöpfen. Hier sollen durch die hinzugewonnene räumliche Nähe neue Kundenansätze erschlossen werden. Zusätzlich sollen die Vorholung der LCL Exporte für die Seefracht konsolidiert sowie die Vor- und Nachläufe für die Zugverkehre organisiert werden. Ausschlaggebend für die Entscheidung für Nürnberg als neuen Direct Load Standort war für Walter insbesondere die günstige Verkehrsanbindung: „Die Franken-Metropole bietet uns als Verkehrsknotenpunkt im Süden Deutschlands optimale infrastrukturelle Bedingungen. Neben Nürnberg sind auch Landshut und Regensburg Endpunkte für unsere Züge, hier nutzen wir nun die räumliche Nähe optimal aus. Zudem gilt die Stadt aufgrund des trimodalen Güterverkehrszentrums im Hafen als wichtiger Knotenpunkt im europaweiten Intermodal-Verkehr.“

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