Spezialstapler

Holz unter Dach und Fach dank Vierwegestaplern

| Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Bernd Maienschein

Martin Opitz, der Chef von Opitz Holzbau, hat von Zweiwege- auf multidirektionale Vierwegestapler von Combilift umgesattelt.
Martin Opitz, der Chef von Opitz Holzbau, hat von Zweiwege- auf multidirektionale Vierwegestapler von Combilift umgesattelt. (Bild: Combilift)

Opitz Holzbau verwendet im Jahr über 40.000 t Holz für die Herstellung seiner vorgefertigten Bauteile. Von der Hauptniederlassung im brandenburgischen Neuruppin aus liefert das Unternehmen seine Dachstühle, Nagelplattenkonstruktionen, Wand-, Dach- und Deckenelemente sowie Sonderbauteile in alle Welt – jetzt mit Vierwegetechnik.

Der innerbetriebliche Transport bei Opitz Holzbau stellt, bedingt durch die diversen Größen und die zum Teil außergewöhnlichen Dimensionen der Rohmaterialien und Fertigprodukte, eine Herausforderung für konventionelle Flurfördertechnik dar. Unternehmenslenker Martin Opitz setzte bisher auf Zweiwegestapler, hat sich aber jetzt für die multidirektionalen Stapler des irischen Herstellers Combilift entschieden. Die Vierwegestapler können selbst die längsten und sperrigsten Lasten platzsparend und wendig über das 85.000 m² große Betriebsgelände bewegen.

Leichteres Be- und Entladen der Lkw

Für Geschäftsführer Bodo Mierisch hat die Vierwegetechnik einen entscheidenden Vorteil. „Mit den alten Staplern mussten wir ständig rangieren, um Ladungen, die bis zu 18 m lang sein können, an die gewünschten Stellen in der Halle oder im Hof zu bringen. Für das Be- und Entladen der Lkw geht es mit den Combilift-Vierwegegeräten viel schneller und einfacher im Vergleich zu dem mühsamen Verfahren mit relativ schlecht manövrierbaren Seitenstaplern“, sagt Mierisch.

Bei Opitz Holzbau haben Vierwegestapler die zuvor genutzten Zweiwegegeräte ersetzt.
Bei Opitz Holzbau haben Vierwegestapler die zuvor genutzten Zweiwegegeräte ersetzt. (Bild: Combilift)

In den letzten zehn Jahren hat Opitz Holzbau nach und nach fünf Combilift-Stapler angeschafft, deren Tragfähigkeiten von 4,8 bis 8,0 t reichen. Die zwei größten Geräte sind überwiegend zum Lagern und Stapeln der langen, bis zu 6 t schweren Holzpakete in den 12 m hohen Regalanlagen vorgesehen. Dank der schienengeführten Schmalgänge gelangen diese schnell in die Arbeitsgänge zwischen den Regalen und lassen sich präziser von den Bedienern fahren.

Hydraulisch verstellbare Gabelzinken für alle Geräte

Zwei 4,8-t-„Combilifts“ werden für die Verladung der fertigen Dachbinder auf Lkw eingesetzt. Das 5-t-Gerät ist dagegen für allgemeine Transportaufgaben in der und um die Produktion zuständig. Alle Stapler sind mit hydraulisch verstellbaren Gabelzinken ausgestattet, die von der Kabine aus betätigt werden können. Mierisch: „Um die Gabelbreite auf die verschiedenen Größen der Lasten einzustellen, ist das für unsere Mitarbeiter viel bequemer als das bisherige manuelle System und ohne körperliche Anstrengung – und es geht natürlich schneller, da die Fahrer nicht ständig ein- und aussteigen müssen.“

Der LPG-Antrieb der „Combilifts“ hält bis zu drei 8-h-Schichten durch, bevor nachgetankt werden muss.
Der LPG-Antrieb der „Combilifts“ hält bis zu drei 8-h-Schichten durch, bevor nachgetankt werden muss. (Bild: Combilift)

Was trägt noch zu einem flotten, unkomplizierten Betrieb bei? Da ist der LPG-Antrieb, der umweltfreundlicher als ein Dieselantrieb ist. Die „Combilifts“ können schnell auf dem Firmengelände aufgetankt werden und stehen so kontinuierlich zur Verfügung, auch für zwei bis drei Achtstundenschichten. Die flexiblen Triplexmasten machen sowohl die Durchfahrt durch die Hallentore als auch den Zugang zu den höchsten Regalen möglich. Schließlich gewährleistet eine Höhenabschaltung den sicheren Betrieb, wenn es mit den Masten hoch hinaus geht. ■

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