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Distributionszentren Hugo Boss konzentriert seine Liegeware

IO-Consultants hat zusammen mit einem Projektteam des Modelabels Hugo Boss ein maßgeschneidertes, hochautomatisiertes Logistik- und IT-Konzept für das neue Liegewaren-Distributionszentrum in Filderstadt entwickelt.

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(Bild: Hugo Boss)

Auf einer Fläche von 35.000 m² ist im neuen Hugo-Boss-Distributionszentrum in Filderstadt eine Intralogistikanlage mit außergewöhnlichen Dimensionen entstanden. Das Kernstück bildet ein Shuttlelager mit 400.000 Stellplätzen. Dieses ist über einen Sorter an die Kommissionierung angeschlossen, der in Zusammenspiel mit der Shuttle-Technologie die Kommissionierplätze in optimaler Sequenz versorgt. Ein nachgelagerter Value-Added-Service-Bereich dient dazu, unterschiedliche Kundenanforderungen und Absatzkanäle zu bedienen, wie es heißt. Bei voller Auslastung können jährlich bis zu 35 Mio. Teile bearbeitet und versendet werden. Hierfür hat Hugo Boss 100 Mio. Euro in den Standort investiert – die bisher größte Einzelinvestition des Modekonzerns.

Anteil der Value Added Services steigt an

Hugo Boss und die Spezialisten von IO-Consultants arbeiteten gemeinsam an Lösungen für die hohen logistischen Herausforderungen. Die gesetzten Projektziele, schnelle Verfügbarkeit nach Wareneingang, kürzere Durchlaufzeiten sowie eine Verbesserung des Service-Levels, wurden innovativ umgesetzt. Hierfür wurde von IO-Consultants ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, um Hugo Boss bestmöglich zu beraten und zu unterstützen.

Zunächst wurden mit dem Kunden die spezifischen Anforderungen des zu planenden Logistiksystems herausgearbeitet. Hierzu zählten vor allem die Einhaltung der absoluten Artikelsequenz beim Handling (bestimmt durch Artikelgewicht, Style, Farbe und Größe) sowie die Berücksichtigung des steigenden Anteils an Value-Added-Service-Tätigkeiten. Ebenso stellte die Vielfältigkeit der Kundenaufträge eine große Herausforderung an die Leistung des zu konzipierenden Systems dar.

Bieterkonzepte durch Simulation geprüft

Durch Vergleich unterschiedlicher Systemmodule, Einsatzanalysen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen wurde gemeinsam mit dem Kunden ein Gesamtkonzept entwickelt, dass den oben genannten Anforderungen gerecht wird, flexibel auf zukünftige Veränderungen reagiert und zugleich wirtschaftlich effiziente Prozesse bietet.

Gleichermaßen wurden während der Vergabephase auch alle finalen Bieterkonzepte durch eine Simulation gegengeprüft. Diese Ergebnisse flossen neben anderen wichtigen quantitativen und qualitativen Kriterien in eine Nutzwertanalyse ein, durch die der Kunde bei der Vergabeentscheidung unterstützt wurde.

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