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Verpackungshilfsmittel Hundegger macht erste Gehversuche in der Verpackungsindustrie

In einem für die Verpackungsindustrie beispielgebenden Pilotprojekt setzt Fürstenberg-Holz, Hüfingen im Schwarzwald, für die Herstellung von Spezialverpackungen aus Holz auf innovative Fertigungstechnik, die normalerweise für den Bau von Holzhäusern verwendet wird.

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Blasius Rygol (rechts), Prokurist und Leiter Betriebe bei Fürstenberg-Holz, überzeugt sich gemeinsam mit Hundegger-Geschäftsführer Walter Fahrenschon von der Qualität der Verpackungsmaterialien.
Blasius Rygol (rechts), Prokurist und Leiter Betriebe bei Fürstenberg-Holz, überzeugt sich gemeinsam mit Hundegger-Geschäftsführer Walter Fahrenschon von der Qualität der Verpackungsmaterialien.
(Bild: ag/Jensen Media)

Um auf die Kundenwünsche blitzschnell und innovativ reagieren zu können, braucht die Verpackungsindustrie zuverlässige und robuste Maschinen, die unkompliziert und mit minimalem Zeitaufwand umgerüstet werden können. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, wurden die bei Fürstenberg eingesetzten Anlagen der Hans Hundegger Maschinenbau GmbH, der Zuschnittautomat SC-2i und das Plattenzentrum SPM-2, speziell für die Herausforderungen bei Fürstenberg-Holz fit gemacht und punkten dort im Alltagseinsatz mit Qualität und Genauigkeit. So wurden aus Anlagen, die für die Bauindustrie konzipiert sind, flexible Zuschnittzentren für die Verpackungsindustrie.

Was am Bau passt, gilt nicht zwangsläufig bei Verpackungen

„Natürlich war das für uns Neuland und mit einem entsprechenden Lernprozess verbunden, denn was in der Baubranche richtig ist, muss in der Verpackungsindustrie noch lange nicht das Maß aller Dinge sein – diese Erkenntnis konnten wir erfolgreich umsetzen,“ sagt Hans Hundegger, Firmengründer und „Mastermind“ seines Unternehmens, zur Zusammenarbeit mit der Traditionsfirma Fürst zu Fürstenberg Holz. Die CNC-gesteuerten Maschinen aus Hawangen sind seit vielen Jahren im Baugewerbe führend. Die universellen, flexiblen Maschinen werden in allen Holzbausparten, vom Zimmereiabbund, Lohnabbund, Holzrahmenbau, Blockhausbau, Fertighausbau, Leimholzabbund bis hin zur Fertigung von Spielplatzgeräten, eingesetzt. Jetzt will das Unternehmen in einen neuen Geschäftsbereich vorstoßen und sich mit dem Einstieg in die Verpackungsindustrie neue Märkte erschließen. Der Schritt ist strategisch naheliegend: „In kaum einer anderen Branche wird mehr Holz verarbeitet als in der Verpackungsindustrie. Wir sehen hier ein großes Potenzial für die Zukunft“, kommentiert Walter Fahrenschon, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service bei der Hans Hundegger Maschinenbau GmbH, das Pilotprojekt.

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Mit der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG in Hüfingen war der passende Partner schnell gefunden: Das Schwarzwälder Unternehmen produziert mit rund 350 Mitarbeitern am Stammsitz in Hüfingen und am Produktionsstandort der Tochtergesellschaft in Dobiegniew (Polen) standardisierte und individuelle Industrieverpackungen sowie Holzmasten, Schwellen und Lärmschutzlösungen in allen Losgrößen.

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