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Kommissionierung im manuellen Kleinteilelager folgt der Anzeige via Funkterminal
Die Kommissionierung im manuellen Kleinteilelager folgt der Anzeige via Funkterminal. Der Rüster legt den Auftragsschein, der zuvor am automatischen Kleinteilelager erzeugt worden ist – nachdem dort die Positionen eines Auftrags zuerst abgearbeitet worden sind –, auf einem Rollwagen ab. Laufwegeoptimiert lassen sich hier mehrere Aufträge parallel abarbeiten.
Zur Überwachung der Bewegungsabläufe im Zentrallager hat Stöcklin eine Anlagenvisualisierung installiert. Damit ist ein stets aktueller Überblick über sämtliche Prozesszustände möglich. Im Fall etwaiger Fehlerdiagnosen kann der Bediener sofort interaktiv in das Ablaufgeschehen bis hinunter auf die Sensoren/Aktoren-Ebene eingreifen.
Optimierung von Raum, Zeit und Ressourcen
Der Umstieg auf eine teilautomatisierte Lagerhaltung und Kommissionierung hat sich für Maxon Motor bezahlt gemacht. Vor Inbetriebnahme des Zentrallagers in Sachseln erfolgten diese Prozesse durchgängig manuell in und aus Fachbodenregalen, also sehr arbeits- und zeitaufwendig und fehlerbehaftet. Mit Inbetriebnahme des zunächst dreigassigen automatischen Kleinteilelagers hat man die Durchsatzleistung um 30 bis 40 % steigern können; heute sind es im Vergleich zur ehemaligen Lagerorganisation 80 bis 90 %. Die Fehlerquote ist um etwa 7 % gesunken, ein Umstand, der die Lieferqualität deutlich gesteigert hat.
Dank seiner Innovationskraft gilt Maxon Motor seit Langem als ein Aushängeschild für den Kanton Obwalden. Mit dem Bau des Zentrallagers und der jüngst abgeschlossenen Erweiterung des automatischen Kleinteilelagers hat man nun auch aus logistischer Perspektive ein weiteres wichtiges Signal gesetzt und die Weichen gestellt, um auch in Zukunft schlagkräftig und flexibel auf die Volatilität der Märkte reagieren zu können. Davon profitieren das Unternehmen und seine Mitarbeiter – und mit ihnen die gesamte Region.
* Urs Grütter ist CEO der Stöcklin Logistik AG in 4143 Dornach/Schweiz.
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