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Automatische Kleinteilelager Im automatischen Kleinteilelager die Komplexität beherrschen

| Autor / Redakteur: Urs Grütter / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Der Antriebstechnikhersteller Maxon Motor hat das bestehende automatische Kleinteilelager um eine weitere auf nunmehr vier Gassen erweitert und die Lagerkapazität um 11.520 Behälterstellplätze auf 46.080 Plätze aufgestockt. Diese Option war bei der Konzeptentwicklung für das Zentrallager berücksichtigt.

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Bild 1: Das Zentrallager dient sowohl der Zwischenlagerung von Bauteilen, die für die Produktion der Antriebskomponenten und -systeme benötigt werden, als auch der Lagerung und Kommissionierung von Fertigwaren.
Bild 1: Das Zentrallager dient sowohl der Zwischenlagerung von Bauteilen, die für die Produktion der Antriebskomponenten und -systeme benötigt werden, als auch der Lagerung und Kommissionierung von Fertigwaren.
(Bild: Stöcklin)

Stetige Expansion und anhaltendes Wachstum ziehen sich wie der sprichwörtliche rote Faden durch die Geschichte von Maxon Motor, Anbieter von hochpräzisen Antrieben und Systemen. Derzeit beschäftigt das 1961 gegründete Unternehmen circa 1900 Mitarbeiter rund um den Globus, etwa 1050 davon allein im schweizerischen Sachseln, Hauptsitz und mit einer Produktionsfläche von mehr als 12.000 m² größter Standort der Maxon-Motor-Gruppe. Das Produktionsvolumen beläuft sich auf 5 Mio. Einheiten insgesamt – in circa 12.000 Varianten.

Logistikzentrum steigert sukzessive Kapazität und Leistung

Wenngleich seit Jahrzehnten international aktiv und in Fachkreisen bekannt, so gelangte Maxon Motor quasi auf einen Schlag schließlich auch in der breiteren Öffentlichkeit zu Weltruhm: als am 4. Juli 1997 der mit elf Maxon-DC-Motoren ausgerüstete Rover „Sojourner“ der Nasa auf dem Mars landete. Neben Innovation, Zuverlässigkeit und Qualität ist auch der Fortschritt ein Markenzeichen von Maxon Motor.

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In der Logistik macht man da keine Ausnahme. 2008 ist in Sachseln, Kanton Obwalden in der Zentralschweiz, ein neues zentrales Logistikzentrum in Betrieb genommen worden. Dreh- und Angelpunkt der Anlage ist ein automatisches Kleinteilelager, ergänzt durch fünf manuelle Kleinteilelager . Seit 2010 ist auch der Produktionsstandort Ungarn über ein manuelles Kleinteilelager an das Lagerverwaltungssystem angeschlossen.

Stöcklin Logistik war Partner bei der Konzeptentwicklung

Partner bei der Konzeptentwicklung und Umsetzung dieser neuen Logistiklösung war die Stöcklin Logistik AG. Neben der Mechanik lieferte und implementierte Stöcklin als Generalunternehmer zudem das Lagerverwaltungssystems sowie den Materialflussrechner inklusive einer Anlagenvisualisierung. Auch die nun abgeschlossene Erweiterung des automatischen Kleinteilelagers erfolgte federführend durch das Systemhaus mit Hauptsitz in Dornach (Schweiz).

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