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Das Zentrallager von Maxon Motor dient sowohl der Zwischenlagerung von Bauteilen, die für die Produktion der Antriebskomponenten und -systeme benötigt werden, als auch der Lagerung und Kommissionierung von Fertigwaren (Bild 1). Entsprechend komplex sind die im Lagerverwaltungssystem abgebildeten Prozesse. So werden im Wareneingang gefertigte Produkte und parallel Lieferantensendungen sowie Zugänge aus dem Kanban-Kreislauf und Rücklieferungen aus Kundenaufträgen vereinnahmt.
Automatisches Kleinteilelager bietet Stellplätze für 46.080 Behälter
Auch die Auslagerung ist durch eine Vielzahl möglicher Transaktionen gekennzeichnet. Das Lagerverwaltungssystem übermittelt Aufträge für die Materialentnahme, zum Beispiel auf Basis von Kundenaufträgen, Fertigungs- und Arbeitsaufträgen. Berücksichtigt sind aber auch Entnahmen für den Versand von Bestellteilen und die Rücksendung von Material, welches die Qualitätskontrolle im Wareneingang nicht bestanden hat, an den Lieferanten.
Die vereinnahmten Waren werden wahlweise dem über zwei Ebenen angeordneten manuellen Kleinteilelager oder stapelweise dem über zwei Ebenen angebundenen automatischen Kleinteilelager zugeführt. Das nunmehr viergassige, für die doppelttiefe Lagerung ausgelegte automatische Kleinteilelager bietet Stellplatzkapazitäten für 46.080 Behälter in vier verschiedenen Höhenklassen (Bild 2).
Gassenauswahl für die Einlagerung der Behälter erfolgt automatisch
Die Gassenauswahl für die Einlagerung der Behälter in das automatische Kleinteilelager erfolgt automatisch, sobald diese gestapelt am I-Punkt vorbeigefördert werden. Durch die hinterlegte Gassenauswahlstrategie ist eine Gleichverteilung auf die vier Gassen des automatischen Kleinteilelagers sichergestellt. Die zu- und abführende Behälterfördertechnik erreicht eine Geschwindigkeit von 0,7 m/s und damit eine Taktleistung von stündlich jeweils 1050 Transporteinheiten.
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