Logistikinnovation

Innovative Logistiklösungen für die Automobilindustrie

| Redakteur: Gary Huck

Vertreter des Volkswagen-Konzerns sowie verschiedener Industrieunternehmen informierten sich über künftige digitale Lösungen in der Automobillogistik.
Vertreter des Volkswagen-Konzerns sowie verschiedener Industrieunternehmen informierten sich über künftige digitale Lösungen in der Automobillogistik. (Bild: Volkswagen-Konzernlogistik)

Das Institut für Produktionsmanagement (IPM) veranstaltete am 14. Mai 2019 unter der Schirmherrschaft der Volkswagen-Konzernlogistik den „Innovative Logistics Solution Day“. Im Fokus der Konferenz standen die Themenfelder Zero Impact Factory, Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle sowie digitale Transformation und deren Auswirkungen auf die Automobilindustrie.

Zu dem Event in Wolfsburg trafen sich laut Volkswagen-Konzernlogistik etwa 560 Logistikexperten, um sich über gesellschaftliche und technische Trends in der Logistik der Automobilindustrie zu informieren. Zehn der 75 teilnehmenden Firmen wurden im Rahmen eines Scouting-Verfahrens als besonders innovativ ausgewählt und durften ihre Logistiklösungen auf der Konferenz vorstellen. „Wir haben mit dem Institut für Produktionsmanagement in einem weltweiten Wettbewerb einige der innovativsten Anbieter der Automobillogistik ausgewählt“, sagt Thomas Zernechel. Leiter der Volkswagen-Konzernlogistik.

Eines der vorgestellten Projekte waren granulatbasierte Flächengreifer, die sich verschiedenen Bauteilen selbstständig anpassen sollen und die Automatisierung von Sequenzier- und Kommissionieraufgaben flexibler machen können. Ein weiteres Projekt befasste sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Routenplanung. Volkswagen gibt an, dass die Lösung aus Spanien sich dank der KI stetig selbst verbessert und Routen in Sekundenbruchteilen planen kann. Ein Unternehmen aus Rotterdam präsentierte ein Verfahren, das zur CO2-Reduzierung bei Transporten beitragen soll. Spediteure können mithilfe einer digitalen Plattform miteinander kooperieren und so Leerfahrten vermeiden und Transporte besser auslasten.

Durchgängigkeit und Transparenz herstellen

Ralf Appel, Leiter der Materiallogistik der Volkswagen-Konzernlogistik, erklärt: „Die Digitalisierung unser logistischen Prozesse ermöglicht es uns, Durchgängigkeit und Transparenz herzustellen. Wenn Informationen in Echtzeit zur Verfügung stehen, können Entscheidungen effizienter, schneller und ganzheitlicher getroffen werden. Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung ist allerdings ein gut funktionierender Prozess. Daher ist es uns wichtig, zunächst den Prozess ,lean‘ zu gestalten und ihn dann zu digitalisieren.“

Weitere Beiträge des Unternehmens:

Volkswagen-Konzernlogistik

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