Umweltschutz Jungheinrichs Bekenntnis zum Ökostrom

Im Dezember 2020 hatte sich Jungheinrich erst der Kampagne „50 Sustainability & Climate Leaders“ angeschlossen. Jetzt geben die Hamburger bekannt, ihr Geschäft in ganz Deutschland ab sofort nur noch mit Ökostrom zu betreiben.

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Die Produktion in den sechs deutschen Jungheinrich-Werken läuft seit Anfang März rein auf Ökostrom-Basis.
Die Produktion in den sechs deutschen Jungheinrich-Werken läuft seit Anfang März rein auf Ökostrom-Basis.
(Bild: Jungheinrich)

Sämtliche Jungheinrich-Standorte in Deutschland, darunter auch die sechs Werke des Herstellers von Intralogistiktechnik, werden ab jetzt ausschließlich mit Ökostrom betrieben, heißt es aus der Hamburger Konzernzentrale. Die Umstellung der ausländischen Niederlassungen und Werke auf grünen Strom folge, so das Unternehmen.

Jungheinrich hat sich zum Ziel gesetzt, beim Kampf gegen die Erderwärmung eine Führungsrolle zu übernehmen. Der Umstieg auf regenerative Energieträger bei der Stromversorgung ist dabei ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender

Das Bekenntnis zum „grünen Strom“ ist aber nicht alles: Bei Jungheinrich hat man auch damit begonnen, eigenen Solarstrom zu erzeugen. Dafür rüstet man seine Standorte Schritt für Schritt mit Phtovoltaikanlagen aus. Den Anfang macht das Werk im bayerischen Moosburg, auf dessen Dach seit Mitte Februar die erste Photovoltaikanlage des Konzerns betrieben wird. Wie der Intralogistiker angibt, reduziere man allein in Deutschland durch den Wechsel auf regenerativen Strom seine jährlichen Treibhausgasemissionen um rund 15.000 t CO2.

Nachhaltig(e) Werte schaffen

Nicht nur die Produktion selbst, sondern auch die Produktökobilanz der Flurförderzeuge verbessere sich durch den Umstieg auf Ökostrom: Rund 11 Prozent der Energie, die ein E-Stapler „made by Jungheinrich“ im Laufe seines „Lebens“ verbraucht, fallen bei dessen Herstellung an. Für die Hamburger beginne die Verantwortung für ihre Produkte nicht erst im Werk, sondern bereits viele Schritte zuvor, wie Brzoska betont: „Im Zuge der Strategie ,2025+‘ intensivieren wir unsere Aktivitäten, um Jungheinrichs Lieferketten nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehört auch der Energieeinkauf.“ So schaffe man nachhaltig Werte für seine Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre und Geschäftspartner – letztendlich aber für die gesamte Gesellschaft.

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