Digitalisierung Kleines digitales „Wandelchen“

Der digitale Wandel im Supply-Chain-Management schreitet nur langsam voran. Das ist eine zentrale Aussage des 14. Hermes-Barometers „Digitaler Wandel im Supply-Chain-Management“ und gründet auf einer Telefonumfrage unter 200 Logistikverantwortlichen von deutschen Unternehmen.

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Wie weit ist der digitale Wandel innerhalb Ihrer Lieferkette vorangeschritten?
Wie weit ist der digitale Wandel innerhalb Ihrer Lieferkette vorangeschritten?
(Bild: Hermes)

In der andauernden Pandemie wollen viele deutsche Logistiker die Digitalisierung nutzen, um die eigene Lieferkette widerstandsfähiger aufzustellen. 35 Prozent der Entscheiderinnen und Entscheider in deutschen Unternehmen planen der Telefonbefragung zufolge im Rahmen der digitalen Transformation auch, ein Supply-Chain-Risk-Management (SCRM) einzuführen.

Als Lösungsanbieter entwickeln wir stetig Formate, mit denen wir unseren Kundinnen und Kunden transparent machen, welche Abhängigkeiten und Risiken in den Lieferketten bestehen können – um diese so weit wie möglich zu vermeiden.

Moritz Gborglah, Division Manager International Freight bei Hermes International

Warum kommt die Digitalisierung bei den deutschen Logistikern nicht an, obwohl die Notwendigkeit für den digitalen Wandel erkennt wird? Denn immerhin 30 Prozent der befragten Logistikentscheider geben an, das Bewusstsein dafür geschaffen zu haben, dass Digitalisierung notwendig sei oder eine Digitalisierungsstrategie geschaffen zu haben.

Bei den Kleinen sieht es düster aus

Im krassen Gegensatz dazu das Zahlenmaterial: Schon 2018 hatten 19 Prozent der Befragten angegeben, mit der Digitalisierung begonnen zu haben – derzeit sind es 34 Prozent aller befragten Unternehmen. Bei den erfolgreich umgesetzten Transformationsprogrammen sieht es noch düsterer aus: Gerade einmal 11 Prozent der telefonisch befragten Logistikmanager gaben darauf eine positive Antwort.

Positiv sieht es dagegen bei Unternehmen aus, die 1.000 oder mehr Mitarbeitende haben: Dort hätten etwa 80 Prozent ein erfolgreich abgeschlossenes Transformationsprogramm hinter sich oder dies zumindest begonnen. Gborglah erklärt diese Situation damit, dass diese Großunternehmen unter anderem über größere finanzielle Mittel und auch personelle Ressourcen für den Wandel verfügten. Hier geht es zum Download des 14. Hermes-Barometers.

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