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Lagertechnik Klinkhammer erweitert Spielzeuglager

| Redakteur: Gary Huck

Der Spielwarenhersteller Simba-Dickie-Group erweitert und automatisiert mit dem Intralogistikspezialisten Klinkhammer seinen Lagerstandort in Sonneberg in der Nähe von Coburg.

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Sieben Gassen soll das Lager nach der Erweiterung haben. Kapazitäten für zwei weitere wurden auch schon eingeplant.
Sieben Gassen soll das Lager nach der Erweiterung haben. Kapazitäten für zwei weitere wurden auch schon eingeplant.
(Bild: Klinkhammer)

Das am Standort in Sonneberg bereits bestehende dreigassige automatische Kleinteilelager (AKL) wird laut Klinkhammer um vier Gassen erweitert. Damit erhöhe sich die Lagerkapazität um 18.240 Behälterstellplätzen auf insgesamt 31.920. Teil der Erweiterung ist auch ein Auftragszusammenführungspuffer, der in Gasse sieben des Lagers integriert werden soll. Damit die bestehende Intralogistik möglichst störungsfrei weiterarbeiten kann, ist das Projekt in fünf Baustufen aufgeteilt.

Auch der Kommissionierbereich wird von den Umbaumaßnahmen betroffen sein. Pro Kommissionierplatz werden zwei Ablagetische für die Aufnahme von jeweils vier Behältern eingerichtet. So könnten im „Multi-Order-Picking-Verfahren“ bis zu acht Aufträge pro Arbeitsplatz kommissioniert werden. Über Durchlaufkanäle werden die fertigen Aufträge weitergeleitet und dann entweder händisch oder per Stapler zum Versand gebracht.

Zu den Umbaumaßnahmen zählt auch eine Softwareumstellung. Zusammen mit seinem SAP-Partner Swan stellt Klinkhammer für Simba-Dickie das Warehouse-Management-System von „SAP WM“ auf „SAP EWM“ um. Das bestehende Visualisierungssystem wird nach Angaben des Intralogistikspezialisten ebenfalls modernisiert. Die nächste Vergrößerung des Lagers um zwei weitere Gassen wäre in die Projektplanung bereits eingeflossen, heißt es.

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