Micro-Hubs Kone denkt Serviceabläufe für Aufzug und Rolltreppe neu

Bei Wartung und Reparatur von Aufzügen und Rolltreppen jahrzehntelang eingeschliffene Prozesse durchbrechen: Das schafft gerade Kone dank urbaner Lagerflächen auch per Lastenrad – umweltfreundlich und ohne Parkplatzsuche.

Kasim Ekinci (Kone), Ferdinand Dietrich (Storebox) und Erwin Trinkl-Sebald (Kone, v.l.) beim Lastenrad-Fotoshooting.
Kasim Ekinci (Kone), Ferdinand Dietrich (Storebox) und Erwin Trinkl-Sebald (Kone, v.l.) beim Lastenrad-Fotoshooting.
(Bild: Jana Madzigon)

Micro-Hubs sind per Definition unter anderem Sammelpunkte für Pakete in Innenstadtlagen oder mindestens in verdichteten Wohngebieten. Die Einbindung solcher urbaner Lagerflächen in die Distributionsstrategie von Unternehmen ermöglicht ihnen eine effizientere, umweltfreundlichere Logistik. Das gilt nicht nur für die Warenverteilung, sondern auch für das Servicekonzept. Beispiel Kone Austria: Schon seit dem letzten Sommer sind Servicetechniker dieses finnischen Aufzug- und Rolltreppenherstellers bei ihren Wartungsaufträgen in Wien per Lastenrad und E-Roller unterwegs. Für die Lagerung der benötigten Ersatzteile und Materialien setzen die Finnen auf die urbanen Lagerflächen von Storebox. Und das mit Erfolg.

Geltende Lkw-Fahrverbote in Innenstädten, erhöhter Transportbedarf im Stadtgebiet sowie steigender Personenverkehr gestalten die Einsätze unserer Servicemitarbeiter schwierig.

Erwin Trinkl-Sebald, Logistics Business Support Manager bei Kone

Zu den von Trinkl-Sebald geschilderten Problemen kommt noch die Situation der kaum vorhandenen Parkmöglichkeiten und Umschlagplätze für seinen Kolleginnen und Kollegen sowie für das Material, die für herkömmliche Reparatureinsätze nun einmal notwendig seien.

Game Changer

Als Game Changer hat Kone jetzt Storebox an Bord geholt. Die nach eigenen Angaben erste komplett digitalisierte Selfstorage-Lösung in Europa hat für derartige logistische Herausforderungen für seine Unternehmenskundschaft eine praktikable Lösung entwickelt: Ebenerdige Geschäftsflächen dienen immer mehr Kunden wie Kone als multifunktionale urbane Lager. Dort lassen sich deren notwendige Ersatzteile und Geräte für Serviceaufgaben in unmittelbarer Nähe ihres Verwendungsorts lagern.

Ferdinand Dietrich, COO von Storebox, erklärt die Vorteile seiner Lösung: „Das Pilotprojekt, welches im Sommer 2021 gemeinsam mit Kone Austria startete, hat im vergangenen Halbjahr bewiesen, dass unsere Mikro-Hubs völlig neue Ansätze in Logistik und Lagerung ermöglichen.“ Das Servicepersonal von Kone kann rund um die Uhr auf die Storeboxen zugreifen und dort auch Wertstoffe und Verpackungsmaterial entsorgen. Und was als Pilot in Wien startete, soll jetzt auch auf andere Städte in Österreich und Deutschland ausgeweitet werden.

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