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Ladetechnik Kontaktlose Energieübertragung für Flurförderfahrzeuge

Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Freecon Contactless von Weidmüller ist als kontaktlose, wartungsfreie Energieübertragung ausgelegt und wurde für ein breites Anwendungsspektrum im industriellen Umfeld entwickelt. Auch das automatisierte Aufladen mobiler Systeme ist dem Hersteller zufolge ein ideales Einsatzgebiet für das System. So kommt Freecon Contactless bei Akkuladestationen für führerlose Gabelstapler, Transportsysteme oder Roboter zur Anwendung.

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Die kontaktlose, wartungsfreie Energieübertragung lässt sich bei automatischen Transportsystemen, zum Beispiel Flurförderfahrzeugen besonders vorteilhaft einsetzen. Das Aufladen der Akkus geschieht kontaktlos, ohne Steckverbinder.
Die kontaktlose, wartungsfreie Energieübertragung lässt sich bei automatischen Transportsystemen, zum Beispiel Flurförderfahrzeugen besonders vorteilhaft einsetzen. Das Aufladen der Akkus geschieht kontaktlos, ohne Steckverbinder.
(Bild: Weidmüller)

Automatische Transportsysteme, wie sie heute in vielen Lager- und Produktionshallen zu finden sind, wickeln Arbeiten ohne menschliche Unterstützung ab. Lediglich zum Herstellen der Steckverbindung, die für das Aufladen der Akkus erforderlich ist, muss bislang ein Mitarbeiter zur Stelle sein. Dank Freecon Contactless kann nun auch dieser manuelle Arbeitsschritt entfallen: Dementsprechend ausgerüstete fahrerlosen Transportsysteme bewegen sich – kurz bevor der Akku leer ist oder nach „Dienstende“ – eigenständig zur Ladestation. Das spart Weidmüller zufolge spürbar Zeit und Kosten, folglich amortisiert sich die Investition in Freecon Contactless binnen kurzer Zeit.

In der industriellen Automatisierung findet Energieübertragung zumeist mit Steckverbindern statt. Bei dieser konventionellen Lösung führen abgebrannte, verbogene oder verschmutzte Kontakte zu zeit- und kostenintensiven Produktionsausfällen. Dies gilt insbesondere für Applikationen, in denen häufige Steckzyklen erforderlich sind oder wo besondere Herausforderungen an Produkte oder Prozesse gestellt werden. Kommen gleich mehrere Flurfördergeräte für den horizontalen, ebenerdigen Transport von Gütern in weitläufigen Hallen oder Gebäuden zum Einsatz, begrenzt das manuelle Aufladen der Akkus signifikant den Prozessablauf. Eine gleichermaßen elegante, effiziente und technisch ausgereifte Lösung stellt Freecon Contactless dar: Die kontaktlose Energieübertragung auf Basis der induktiven Resonanzkopplung erlaubt verschleißlose Verbindungen, die sich optional sogar durch eine Glaswand führen lassen. Diese Technologie ist fast überall einsetzbar, so etwa auch in festem und flüssigem Material, sie dient aus physikalischen Gründen aber nicht für das Durchdringen von Metall. Die kontaktlose Energieübertragung via Freecon Contactless stellt stets die elektrische Versorgung von Sensoren und Aktoren sicher.

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Diverse Eigenschaften ragen dem Hersteller zufolge besonders heraus. Freecon Contactless ist demnach derzeit das einzige System am Markt, das via SPS-Steuerung direkt schaltbar ist, ohne ein zusätzliches Schütz zu benötigen. Zudem baut das Energieübertragungsmodul mit einer Breite von 100 mm, einer Länge von 100 mm und einer Höhe von 47 mm sehr kompakt. Bei einer Leistung von 240 Watt sucht das derzeit kleinste Gerät am Markt seinesgleichen, so Weidmüller. Ausgeführt in hoher Schutzart IP 65 verfügt Freecon Contactless außerdem über flexible Montageoptionen wie Direktmontage oder Befestigungswinkel. Das System arbeitet verschleiß- und wartungsfrei, erhöht also die Anlagenverfügbarkeit, reduziert Serviceeinsätze und minimiert Wartungskosten.

Es überzeugt dem Hersteller zufolge weiter mit hoher Flexibilität und beliebiger Annäherungsoption – dank kontaktloser Übertragung mittels induktiver Resonanzkopplung. So lässt sich die Sekundärseite, im Gegensatz zum Steckverbinder, aus beliebigen Richtungen zur Primärseite heranführen und zusätzlich auch rotieren. Die zielgenaue Kopplung des Systems erfolgt durch eine präzise Positionskontrolle, genannt „voreilendes Pairing“. Sobald sich beide Module gegenüberstehen, ist die Verbindung hergestellt. Eine automatische Verbindung kann direkt via SPS-Steuerung erfolgen.

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