Tag der Logistik

Logistikbranche im digitalen Aufbruch

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die Protagonisten des Presse-Talks in Leipzig (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Marco Biester, Kurt Leidinger und Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer.
Die Protagonisten des Presse-Talks in Leipzig (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Marco Biester, Kurt Leidinger und Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer. (Bild: DB Schenker)

Auf der zentralen Pressekonferenz des dezentralen Tags der Logistik am Donnerstag, den 21. April 2016, bei DB Schenker in Leipzig waren die Digitalisierung der Logistik und ihre Auswirkungen auf die Berufsbilder der Branche die bestimmenden Themen.

Welche Anforderungen und Möglichkeiten bestimmen den Berufsalltag in der Logistik in fünf oder zehn Jahren? Was müssen Berufseinsteiger heute schon über Logistik 4.0 wissen und wie bereiten sich Arbeitgeber auf neue Herausforderungen vor? Unter anderem zur Klärung dieser Fragen hatte die Bundesvereinigung Logistik e. V. (BVL) gemeinsam mit DB Schenker in deren Logistikzentrum in Leipzig eingeladen. Leipzig hat, so DB Schenker, eine lange Tradition als internationales logistisches Gateway und ist Zentrum der Netzwerklogistik. DB Schenker ist dort mit seiner weltweit größten Geschäftsstelle vertreten. Am Tag der Logistik wurde der Logistik-Hotspot Leipzig mit der zentralen Pressekonferenz folglich kurzzeitig zur „Hauptstadt der Logistik“.

Positive Prognose für die Logistikunternehmen

Die Protagonisten des Presse-Talks waren Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Vorsitzender des Vorstands der BVL, Kurt Leidinger, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG sowie Marco Biester, kaufmännischer Leiter Geschäftsstelle Leipzig-Logistik der Schenker Deutschland AG. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der BVL-Geschäftsführung.

BVL-Vorstandsvorsitzender Klinkner präsentierte einleitend aktuelle Wirtschaftsdaten der Branche und erklärte Konzept und Entwicklung des Tags der Logistik aus Sicht der BVL. „Wir erwarten weitere 2 % Wachstum, sodass wir am Jahresende in einem Korridor rund um 245 Mrd. Euro Umsatz landen werden. Wir beziehen uns hierbei auf die Zahlen der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services. Das Wachstum bei den Erwerbstätigen soll ungefähr 0,5 bis 1 % betragen. Wir kommen damit der 3-Mio.-Grenze näher oder erreichen diese auch tatsächlich, denn der Trend zum Outsourcing, aber auch die Verschiebungen von Tätigkeiten in die Logistikbereiche bei Industrie und Handel setzen sich fort.“

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