E-Transporter Lorenz Snacks verschreibt sich der autonomen Werkslogistik

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Enride führt Snack-Hersteller Lorenz autonome, vollelektrische Transportlösungen auf seinem Werksgelände in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) ein.

Vier autonome E-Fahrzeuge von Enride übernehmen die Werkslogistik bei Lorenz in Neunburg vorm Wald.(Bild:  Enride)
Vier autonome E-Fahrzeuge von Enride übernehmen die Werkslogistik bei Lorenz in Neunburg vorm Wald.
(Bild: Enride)

Vier autonome, vollelektrische Transportfahrzeuge (siehe nebenstehendes Bild) übernehmen künftig zentrale Werksverkehre bei Lorenz Snacks in Neunburg vorm Wald. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt, das Lorenz gemeinsam mit dem schwedischen Technologieunternehmen Enride in Angriff nimmt, sei ein wichtiger Baustein der Logistikstrategie von Lorenz und verbinde die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Werkslogistik mit dem Ziel, CO2-Emissionen im innerbetrieblichen Transport zu reduzieren. Im Mittelpunkt dieser Strategie stehen vier kabinenlose, autonome E-Fahrzeuge von Einride, die auf dem privaten Werksgelände in Neunburg vorm Wald Fertigwaren, Rohstoffe und Leerpaletten zwischen Produktion und Zentrallager frei von Abgasemissionen transportieren. Die Abläufe würden, wie es heißt, über Enrides Softwareplattform Saga gesteuert und koordiniert, die autonome Transportprozesse plane und aufeinander abstimme.

Wir erproben autonome Mobilität nicht nur, wir machen sie langfristig zum festen Bestandteil unserer Werkslogistik.

Stefan Bender, Head of Logistics Germany bei Lorenz

Wie es heißt, sollen die autonomen Enride-Fahrzeuge täglich bis zu 1.200 Paletten bewegen, wobei das Transportvolumen in Spitzenzeiten deutlich darüber liegen könne. Pro Fahrt lassen sich 15 Paletten transportieren, und eine Tour in Neunburg vorm Wald könne, abhängig natürlich vom Betriebsablauf, zwischen 30 und 45 Minuten dauern.

Sinnvolle Prozessintegration von E-Fahrzeugen

Der Automatikbetrieb werde durch Remote- und Local-Operator begleitet und überwacht. So verbinde das Projekt automatisierte Prozesse mit einer kontinuierlichen menschlinen Kontroll- und Sicherheitsstruktur. Henrik Green, CTO bei Enride: „Die Partnerschaft mit Lorenz zeigt, wie autonome und elektrische Transportlösungen schon heute sinnvoll in industrielle Prozesse integriert werden können.“ Weil Deutschland weltweit mit die höchsten Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit stelle, sei ein erfolgreicher Einsatz der beste Beweis dafür, dass die Technologie reif für die Skalierung ist.

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