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Krantechnik Maßgeschneidert und präzise

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Konecranes hat für die neue Produktionslinie der Fripa Papierfabrik zwei Zweiträgerbrückenkrane samt Kranbahn konzipiert, die die reibungslose Produktion von Hygienepapieren gewährleisten sollen.

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In der neuen 3000 m² großen Halle von Fripa produziert die Papiermaschine PM7 jährlich rund 36.000 t hochwertige Tissuepapiere.
In der neuen 3000 m² großen Halle von Fripa produziert die Papiermaschine PM7 jährlich rund 36.000 t hochwertige Tissuepapiere.
(Bild: Konecranes)

Die Papierindustrie verlangt nach spezieller, maßgeschneiderter Kran- und Hebetechnik so das Unternehmen. Ein gutes Beispiel dafür sei Fripa , ein Hersteller für hochwertige Tissuepapiere, der seine Produktion kürzlich mit einer neuen Halle und einer hochmodernen Papiermaschine erweitert hat. Die maßgeschneiderten Zweiträgerbrückenkrane samt Kranbahn, die präzise, leistungsstark, korrosionsgeschützt und mit Smart Features ausgestattet sein mussten, hat Konecranes konzipiert und gebaut. „Wir haben schon bei der Planung der neuen Halle von Fripa unsere Expertise in der Hallengeometrie eingebracht, damit die neuen Krane und die Kranbahn sowohl optimal in die Halle als auch optimal für die Arbeits- und Produktionsprozesse passen“, erläutert Stefan Bock, Senior Sales Manager bei Konecranes in Ansbach. Das hat ihm zufolge den Vorteil, dass die Krane nach Fertigstellung des Rohbaus frühzeitig und reibungslos in die Halle eingebaut werden konnten, bevor sie einige Monate später in Betrieb gehen.

Hohe Ansprüche an Produktionslinie

In der neu gebauten 3000 m2 großen Halle soll die energieeffiziente Papiermaschine PM7 jährlich rund 36.000 t hochwertige Tissuepapiere herstellen. Ziel ist die noch wirtschaftlichere, schnellere und umweltfreundlichere Produktion von Hygienepapieren, die Fripa anschließend zu Toilettenpapierrollen, Küchen- und Taschentüchern weiterverarbeitet. Wie in der Papierindustrie üblich, gibt es besondere Anforderungen an alle Produktionsprozesse. Konecranes konzipierte deshalb für Fripa zwei maßgeschneiderte Zweiträgerbrückenkrane mit 10 sowie 20 t Tragkraft, jeweils 20 m Spannweite und maximalen Hubhöhen von jeweils bis zu 18 m.

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Zwei Kraftpakete für unterschiedliche Aufgaben

Der Zweiträgerbrückenkran mit 10 t Tragkraft (zwei Laufkatzen mit je 5 t Traglast und schnellen Hubgeschwindigkeiten) übernimmt mehrmals pro Stunde das Wechseln der leeren Tamboure-Rollen. Für die Aufnahme und den Transport der Tamboure hat Konecranes eine maßgeschneiderte Traverse entwickelt, weil hier präzise und schnelle Bewegungen zwischen den Hochgeschwindigkeitsmaschinen gefragt sind, so das Unternehmen. Beide Krane fahren auf einer 90 m langen Kranbahn Der Zweiträgerbrückenkran mit 20 t Tragkraft ist für die Wartung der Papiermaschine PM7 vorgesehen. „Beide Krane laufen nebeneinander auf einer 90 m langen von uns installierten Kranbahn. Damit kann zum Beispiel der 20-Tonner-Brückenkran auch das Wechseln der Tamboure übernehmen, falls das mal notwendig sein sollte“, sagt Bock.

Optimierte Wartung und Instandhaltung

Beide Zweiträgerbrückenkrane sind leicht sowie präzise per Funkfernsteuerung bedienbar und mit dem Ferndiagnosesystem Truconnect Remote Services ausgestattet. Die Ferndiagnosen soll die Wartung und Instandhaltung der Krane optimieren und erhöht damit die Verfügbarkeit. Konecranes kümmert sich bereits seit Jahren um die Wartungen aller Krananlagen und Traversen von Fripa in Miltenberg einschließlich der UVV- und BGVA3-Prüfungen. Auch die Modernisierung einer Krananlage mit einem SLX-Kettenzug gehört dazu. Jochen Giegerich, Einkaufsleiter Technik bei Fripa, dazu: „Die Krantechnik ist präzise und genau auf unsere Zwecke zugeschnitten. Insofern sind wir sehr zufrieden mit der Performance der neuen Krane innerhalb unserer Produktion.“

Schwieriges Klima in der Halle

Wärme und korrosionsfördernde Betriebsumgebungen in der Papierherstellung stellen zusätzliche Anforderungen an die Sicherung aller elektrischen Bauteile, weshalb die Motoren beider Krane sowie die Schaltschränke gemäß der Norm IP66 spritzwassergeschützt sind. Zum Schutz von Maschine und Prozessen verfügen beide Krane gemäß Vorgabe zudem über eine zweiseitige Sicherheitsabschaltung für einen definierten Sperrbereich.

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