Lager- und Kommissioniersysteme

Miniload-Systeme lagern platzsparend und beschleunigen den Warenumschlag

06.05.2008 | Autor / Redakteur: Frank Wüstenfeld / Volker Unruh

Der Premium-Fleisch- und Wurstwarenhersteller Bedford in Osnabrück garantiert seinen Kunden aus Deutschland und Benelux die Belieferung mit seinen Spezialitäten über Nacht.Bild: Westfalia
Der Premium-Fleisch- und Wurstwarenhersteller Bedford in Osnabrück garantiert seinen Kunden aus Deutschland und Benelux die Belieferung mit seinen Spezialitäten über Nacht.Bild: Westfalia

Richtig eingesetzt, sind automatische Kleinteilelager oder Miniload-Systeme eine Lösung für die Forderungen nach immer kürzeren Lieferzeiten, immer kleineren Losgrößen oder nach immer geringeren Personal- oder Lagerhaltungskosten – was die drei im Folgenden beschriebenen Beispiele zeigen.

Sie stehen alle vor den gleichen Herausforderungen: Logistik-Entscheider aus Produktion, Distribution und Ersatzteilversorgung müssen in allen Branchen durch Lager-Automatisierung immer kürzere Lieferzeiten ihrer Endprodukte oder Ersatzteile möglich machen.

Gleichzeitig sollen sie unter der Prämisse Lean Production immer weniger Kapital in gelagerten Produkten binden. Parallel zur Erhöhung der Liefergeschwindigkeit will das Management auch noch Betriebs- und Personalkosten im Lager reduzieren.

Die zu lagernden Fertigwaren, Produktions- oder Ersatzteile werden aber immer unterschiedlicher, variantenreicher und ändern sich ständig. Ein Beispiel sind schnell drehende Konsumgüter, wie Yoghurt, Schokolade, Wurst oder Schinken. Im Produktions- und Ersatzteilbereich dominiert der Service-Gedanke, denn die Pufferzeiten verkürzen sich kontinuierlich.

Dazu kommt das wichtige Thema Flexibilität. Bei der Logistik entscheidet sich, ob das Service-Versprechen „Lieferung über Nacht“ eingehalten wird. Denn Logistik und IT bilden das zentrale Nervensystem eines Unternehmens ab.

Das Hand-in-Hand von Hard- und Software bringt Synergien

Besonders wegen der höheren Flexibilität und Platzersparnis suchen Logistikmanager immer häufiger nach Systemen wie automatischen Kleinteilelagern (AKL), in der Praxis oft auch Miniloads oder Miniload-Systeme genannt. Denn solche Systeme lassen sich beliebig erweitern und können unterschiedlichste und wechselnde Produkte umschlagen.

Die Kombination mit einer Logistiksoftware, die Veränderungen der Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) der Unternehmen mitgeht, ermöglicht langfristig einen optimalen Materialfluss im Miniload-System. Das erfolgreiche Hand-in-Hand von Hard- und Software bringt optimale Synergien.

Im Folgenden werden drei Projekte vorgestellt, bei denen das automatische Kleinteilelager alleine oder in Kombination mit einem klassischen Paletten-Hochregallager (HRL) mehr Flexibilität, höhere Liefergeschwindigkeit, Lean Production und Kostenersparnisse ermöglicht hat. Alle Systeme handhaben kleine Verpackungen oder Kleinteile mit hohem Durchsatz und großer Artikelvielfalt.

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