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Turm schlägt Kragarm Monolager puffert großformatige Bleche

| Autor / Redakteur: Jürgen Warmbold / Dietmar Kuhn

Florigo, Hersteller von Friteusen und Frittieranlagen, puffert seine bis zu 6000 mm langen Rohblechtafeln in zwei Stopa-Tower-Mono-Lagertürmen. Zuvor hat der Betreiber auf Kragarmregale und Bodenlagerung gesetzt. Die Vorteile der Türme liegen im Handling der Bleche, das ergonomischer, sicherer, schneller und damit wirtschaftlicher geworden ist, sowie in einer besseren Raumnutzung.

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Florigo puffert seine Rohblechtafeln in zwei Stopa-Tower-Mono-Lagertürmen. Bild: Stopa
Florigo puffert seine Rohblechtafeln in zwei Stopa-Tower-Mono-Lagertürmen. Bild: Stopa
( Archiv: Vogel Business Media )

In der Fertigungshalle der Florigo Frying Equipment B.V. im niederländischen Woerden sieht man Frittieranlagen, an denen Mitarbeiter letzte Komponenten montieren. Floor Goes, technischer Direktor bei Florigo, streicht mit seiner rechten Hand über den Aufbau einer Friteuse. „Wir legen viel Wert auf optisch hochwertige Oberflächen ohne Trenn- und Schweißstellen. Das gilt auch für unsere großen Anlagen. Deshalb benötigen wir Bleche in entsprechenden Abmessungen und die dazu passenden Lager.“

Blechlagerturm nimmt Tafeln bis zu 6000 mm Länge auf

Vor diesem Hintergrund hat Florigo 2008, parallel zum Umzug in ein neues Gebäude, in seinen ersten Blechlagerturm investiert: ein Stopa Tower Mono XF von der Stopa Anlagenbau GmbH & Co. KG, Achern-Gamshurst, der für das Maxiformat von 2000 mm × 4000 mm ausgelegt ist. Bereits ein Jahr später haben die Niederländer einen Stopa Tower Mono SF, einen Turm für Sonderformate, installieren lassen, in dem sie bis zu 6000 mm lange Tafeln kompakt und unter raschem Zugriff lagern können.

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Zuvor hat Florigo die Bleche in Kragarmregalen gelagert und sie manuell entnommen. Mittlerweile ist das Handling ergonomischer, sicherer, schneller und damit wirtschaftlicher geworden. Ries Goes, Finanzdirektor bei Florigo, beobachtet, wie die Lasttraverse des Stopa Tower Mono SF eine Kassette auslagert, und misst die Zeit mit seiner Armbanduhr. Dann nickt er zustimmend. „Damals haben wir fünf bis zehn Minuten gebraucht, um eine Tafel zu entnehmen. Heute reicht eine Minute.“

Blechlager vermeidet Beschädigungen an den Sichtoberflächen der Bleche

Die Umstellung hat weitere Vorteile mit sich gebracht. Beschädigungen an den Sichtoberflächen der Bleche, die schon vorher selten aufgetreten sind, kommen jetzt gar nicht mehr vor. Außerdem profitiert der Betreiber von einer besseren Raumnutzung, während große Bleche im alten Gebäude verstreut auf dem Boden lagen.

Floor Goes bleibt an den beiden Lagertürmen stehen, um zu erläutern, dass sich die Anlagen nicht nur in den Tafelgrößen unterscheiden. „Im Stopa Tower Mono SF verwenden wir Kassetten als Ladungsträger und erzielen daher eine noch höhere Lagerdichte als mit Systempaletten.“ Der Grund dafür: Man legt die Bleche zwischen das Profil der Kassetten, das für die Steifigkeit der Ladungsträger sorgt.

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